Haifütterung

- © Uwe Wilkens
Mittwoch, Freitag und Sonntag um 14 Uhr
vor dem Großen Hai-Atoll
Blutrünstige Haie machen sich über ihre Opfer her - das Wasser um die geschmeidigen Tiere brodelt vor Wildheit. Sind Bilder mit Gänsehaut-Effekt wie diese, die von Spielfilmregisseuren gern eingesetzt werden, naturnah oder fiktiv? Dreimal wöchentlich können Besucher des Tropen-Aquariums sich jetzt selbst ein Bild davon machen.
Nach vielen Wochen mit geduldigem Training ist es dem Team von Leiter Dr. Guido Westhoff gelungen, die Tiere im Großen Hai-Atoll an Futterplätze zu gewöhnen, die von Besuchern gut eingesehen werden können. Der Lohn: Gäste können ab sofort erleben, wie Schwarzspitzen-Riffhai, Zebrahai, Grauer Riffhai und Leopardenhai tatsächlich auf Futter reagieren. Sehenswert ist auch die gleichzeitig stattfindende Fütterung der Violetten Stechrochen. Elegant segeln die Tiere durchs Wasser, drehen sich auf den Rücken und packen ihre "Beute". Wann immer es möglich ist, übernehmen Mitarbeiter während der Fütterung die Moderation vor der Panoramascheibe des Großen Hai-Atolls. Sie haben spannende Informationen aus der Welt der Haie vorbereitet und beantworten auch gern Fragen.
Bitte beachten Sie:
Aus organisatorischen oder tiergärtnerischen Gründen können sich die Fütterungszeiten ändern. Die an Ihrem Besuchstag aktuellen Zeiten finden Sie auf den Tafeln im Tropen-Aquarium.
Krokodilfütterung

- © Lutz Schnier

- © Lutz Schnier
Dienstag, Donnerstag und Sonnabend um 13.30 Uhr am Krokodil-See
Eigentlich sehen sie ganz gemütlich aus: Vier Nilkrokodile schwimmen langsam durchs Wasser, liegen an verschiedenen Strandabschnitten und dösen. „Nur nicht zu viel Bewegung“ scheint ihr Motto zu sein. Dieser Eindruck will nicht so recht zu den Warnschildern passen, die darauf hinweisen, dass Lebensgefahr besteht, wenn ein Mensch in den Krokodil-See fällt. Tatsächlich stehen große Säugetiere – dazu gehört auch der Mensch – auf der Speisekarte der großen Panzerechsen. Wie stark, schnell und geschickt das Männchen Rhaya und die weiblichen Tiere Audrey, Mangrovia und Vicky sind, lässt sich eindrucksvoll während der Fütterungen beobachten. Plötzlich ist alle Behäbigkeit vergessen. Die Bewegungen der großen Tiere sind so schnell, dass menschliche Augen sie fast nicht verfolgen können. Die Lust auf Futter führt sogar dazu, dass die vier Echsen regelrecht aus dem Wasser springen, um an die begehrten Häppchen an der Futterangel zu kommen. Besucher können die spektakuläre Fütterung jetzt regelmäßig erleben. Einen besonders guten Blick haben Gäste von der Galerie in der Makalali-Lodge und von der Plattform im Krokodil-See.
