Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

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18.04.2017

Babyboom bei den Mähnenspringern


© Götz Berlik

Bereits fünf kleine Mähnenspringer-Jungtiere klettern hinter ihren Müttern über den historischen Afrikafelsen her. Mit weiteren Babys wird gerechnet.

Die Heimat der Mähnenspringer (Ammotragus lervia) sind die Felswüsten Nordafrikas. Mähnenspringer bevorzugen zerklüftetes Gelände mit steilen Felswänden und Geröllfeldern. Sie leben in kleinen Gruppen. Diese bestehen aus Weibchen mit ihren Jungen, und werden von einem einzelnen Bock geführt. Das Recht zum Führen der Herde erkämpfen sich die Böcke, indem sie bei einem Duell die Hörnern aufeinander prallen lassen.

Die Brunftzeit der Mähnenspringer fällt in den Herbst. Nach einer rund 160-tägigen Tragzeit kommen zwischen März und Mai ein oder zwei Jungtiere zur Welt, selten Drillinge. Die Jungtiere sind Nestflüchter und können bald nach der Geburt klettern. Nach drei bis vier Monaten werden sie entwöhnt, die Geschlechtsreife tritt mit rund 18 Monaten ein. In menschlicher Obhut können sie bis zu 20 Jahre alt werden.