Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

Tickets u. Jahreskarten gibt es hier

Tickets und Jahres-
karten gibt es hier
13.11.2018

Bären ziehen sich in Höhlen zurück


© Hagenbeck - Leonid und Mascha vor der Winterruhe

© Götz Berlik - Victoria ruht bereits im Innengehe des Eismeeres

Mit den sinkenden Temperaturen merken auch die Tiere, dass die kalte Jahreszeit näher rückt. Kamtschatka- und Eisbären haben dann mehr Appetit und ihr Verhalten wird auffällig ruhig. Ein deutliches Zeichen für die Tierpfleger, dass sich die Tiere in ihre Höhlen zurückziehen und dort auf den Frühling warten. 
 
Kamtschatkabärin Mascha ruht bereits seit dem 1. November in ihrer Höhle im Bärenstall. Anders als beim Winterschlaf vieler kleiner Säugetiere sind ihre Atmung und Herzschlag normal. Die meiste Zeit des Tages schläft sie. In den Wachphasen steht die Bärin aber auch ab und zu auf, schaut sich um oder bewegt sich einige Schritte. Zwei Mal täglich kontrollieren die Tierpfleger über einen Monitor, ob alles in Ordnung ist. Leonid, das Kamtschatkabären-Männchen, wollte seit Mitte November sein Innengehege nicht mehr verlassen. Er hält nun ebenfalls Winterruhe. Gäste des Tierparks können die ruhenden Bären über einen Monitor am Außengehege beobachten. 

Für die Bären ist es während der Winterruhe nicht notwendig, zu fressen oder zu trinken, da sie sich im Vorfeld eine dicke Fettschicht angefuttert haben. Diese wird auch benötigt, denn während der gesamten Ruhephase verlieren die Tiere rund ein Drittel ihres Körpergewichtes. Im Tierpark Hagenbeck stehen den Bären beheizte Tränken zur Verfügung.

Auch Eisbärendame Victoria ist bereits seit Anfang November in ihrer Höhle im Eismeer. Im Februar oder März kommenden Jahres werden die Bären dann wieder lebhaft, bewegen sich mehr und machen den Tierpflegern mit ihrem aktiveren Verhalten deutlich, dass sie raus möchten. Die Winterruhe ist dann vorbei.