Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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20.07.2017

Junge Stute bei den Chapman-Zebras


© Götz Berlik

Mhanasha heißt das einjährige Stutfohlen, das zur Vergrößerung der Chapman-Zebraherde aus Erfurt kam. Die Kleine ist von den anderen Zebras gut aufgenommen worden. Tierpfleger Uwe Fischer: „Das Eingliedern in die Herde ging problemlos. Wahrscheinlich weil Mhanasha so klein ist und sogar noch ihr Babyplüschfell hat, waren die anderen Zebras gleich ziemlich nett zu ihr.“

Das Chapman-Zebra ist eine Steppenzebra-Unterart die Südostafrika bewohnt. Es lebt in Familiengruppen, die aus einem einzelnen Hengst und mehreren Stuten und deren Nachwuchs bestehen. Chapman-Zebras haben zwischen der schwarzen und weißen Fellzeichnung noch bräunliche, so genannte „Schattenstreifen“.

Verschiedene Theorien versuchen zu erklären, warum ein Zebra Streifen hat: als Tarnung, um optisch mit dem Hintergrund zu verschmelzen und so Schutz vor Raubtieren zu haben, als Schutz vor Tsetsefliegen, die die gefährliche Schlafkrankheit übertragen und deren Facettenaugen die Tiere so nicht wahrnehmen können. Nach neuesten Untersuchungen der Gehirnphysiologie und des Sehvermögens von Zebras vermuten Biologen nun auch, dass die Streifen eine wichtige soziale Funktionen haben: den Zusammenhalt der Gruppe zu fördern und sogar Putzverhalten auszulösen.