Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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15.09.2017

Obduktionsergebnisse liegen vor


Es ist ein Trost, dass es den anderen Tieren der Herde gut geht. © Jürgen Kreye

Das Team im Elefantenhaus wurde vom Tod der kleinen Püppi ganz besonders hart getroffen. Alle Tierpfleger haben sich über den Zuspruch, den Trost und die vielen netten Worte gefreut. Auf diesem Wege möchte sich das gesamte Team  ganz herzlich bedanken.

Die bisherigen Untersuchungen ergaben, dass Hagenbecks jüngstes Elefantenbaby eine Fraktur im Kiefer hatte.  Diese ist bereits in den ersten Lebenstagen entstanden.

Der Grund für den Bruch könnte ein unglücklicher Sturz bei der Geburt gewesen sein oder ein Tritt von Mutter Salvana. Elefantenkühe haben in den Stunden nach der Geburt noch große Schmerzen. In dieser Situation kommt es gelegentlich zu Tritten oder Stößen. Weder Tierärzte noch Tierpfleger konnten aber Anzeichen von Schmerzen bei dem neugeborenen Elefantenmädchen erkennen. 

Die Tierpfleger konnten zwar sicherstellen, dass das Jungtier regelmäßig trank, als Folge des Bruchs konnte die Kleine aber vermutlich nicht ausreichend Milch zu sich nehmen. Eine Situation, die selbst für die Experten im Tierpark nicht einschätzbar war, da die Menge der Milch, die ein Kalb aufnimmt, nicht kontrolliert werden kann.

Bei der Obduktion wurden eine Entzündung im Darm sowie Veränderungen an weiteren Organen gefunden. Welche Erreger im Einzelnen beteiligt waren, sollen die noch ausstehenden Laboruntersuchungen zeigen. 

„Dieser Fall ist einzigartig in den vielen Jahrzehnten der Elefantenzucht bei Hagenbeck. Bei diesem Befund ist es erstaunlich, wie fit die Kleine bis zum Ende gewirkt hat“, resümiert Tierärztin Dr. Adriane Prahl.