Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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13.10.2017

Suchspiel nach Wapiti-Kälbchen


© Lutz Schnier

In den ersten Morgenstunden des 11. Oktober kam bei den Wapitis ein weibliches Kalb zur Welt. Hannah heißt die Lütte mit dem gefleckten Fell, die im Moment noch instinktiv die meiste Zeit des Tages geschützt im Abseits liegt. Gute Augen und ein bisschen Geduld sind nötig, denn Hannah ist wegen des geschickt gemusterten Fells kaum zu erkennen.

Die hellen Tarnflecken des Babyfells verschwinden nach etwa drei Monaten. Im frühen Alter sind sie für den Wapitinachwuchs in der Wildbahn überlebenswichtig, weil sie das Spiel von Licht und Schatten perfekt imitieren. Zusammen mit dem bewegungslosen Verharren dient dieses Verhalten dem Schutz der Jungtiere, denn so sind sie für Raubtiere beinahe unsichtbar. Weitere drei Monate wird das Hirschkalb dann noch von der Mama gesäugt und lernt nach und nach auch Heu und Gras zu fressen. Hannah ist der letzte Hamburger Nachwuchs von Althirsch Yoshi, der in einen anderen Zoo umgezogen ist. 

Als eine der größten nordamerikanischen Wildtierarten bewohnen Wapitis lichte Wäldern oder Gebiete am Waldrand. Sie leben in kleineren Herden und sind dabei sehr standorttreu. Das Wort „Wapiti“ stammt aus der Sprache der Shawnee-Indianer und bedeutet „weißes Hinterteil“.

Im Tierpark Hagenbeck leben die Wapitis zusammen mit den Wild-Truthühnern auf einer Anlage im Nordamerika-Teil des Tierparks (Gehege-Nr. 62).