Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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365 Tage tierisches Vergnügen
22.06.2012

Achtbeiniger Nachwuchs gut versteckt


© Toni Gunner

Gut hinschauen - das ist die Besucher-Devise für Afrikanische Geißelspinnen. Obwohl die erwachsenen Exemplare eine beachtliche Größe mit einer Beinspannweite von bis zu 25 Zentimeter erreichen können, sind sie nicht einfach zu entdecken. Die scheuen Tiere leben normalerweise in der Tropfsteinhöhle bei den Axolotln. Ein beweglicher Scheinwerfer ist hilfreich bei der Suche.

Vor kurzem ist Nachwuchs geschlüpft. Zunächst trägt die Mutter die noch hellen Kleinen auf dem Rücken. Wenn sie größer sind, krabbeln sie ihres eigenen Weges. Dann sind die etwa einen bis drei Zentimeter messenden Tiere noch schwieriger in der Tropfsteinhöhle zu entdecken. Deshalb sind jetzt vier Exemplare in der Futterküche des Tropen-Aquariums zu sehen - wenn sie sich blicken lassen. Zerklüftete Korkwände bieten den Spinnen genügend Gelegenheit, das zu tun, was in ihrer Natur liegt: sich zu verstecken. Aber unmöglich ist es nicht, einen Blick auf sie zu erhaschen.

Obwohl die nachtaktiven Geißelspinnen den typischen Körperbau von Spinnentieren haben, sind sie doch näher verwandt mit Skorpionen. Die Tiere sind völlig ungiftig und somit harmlos für Menschen. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Insekten und anderen Spinnentieren. Damit sich die kleinen Geißelspinnen ernähren können, wird das Terrarium mit den Jungtieren immer mit einigen Fliegen bestückt.

Mehr Information unter "Afrikanische Geißelspinne" in der Datenbank.