Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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20.03.2018

Echsenkinder: Kleine Schönheiten sind jetzt zu sehen


Zwei der Nachzuchten © Hagenbeck

Ein Elterntier © Lutz Schnier

Premiere bei den Hardunen (Stellagama stellio picea): Diese besonders hübsche Echsenart hat erst im letzten Jahr Einzug in den Afrikabereich des Tropen-Aquariums gehalten und jetzt gibt es bereits achtfachen Nachwuchs.

Das Weibchen legt nach einer Trächtigkeit von drei bis vier Wochen bis zu zehn Eier in den Boden. Die Tierpfleger haben die Eier geborgen und sie 60 Tage lang im Inkubator ausgebrütet. Am 26. Februar schlüpften dann die sechs bis acht Zentimeter kleinen Jungtiere und waren – wie das bei Echsen üblich ist – sofort selbstständig. 

Während die Elterntiere gemeinsam mit dem Pantherchamäleon und den Riesengürtelschweifen im Afrikabereich des Tropen-Aquariums zu finden sind, bewohnt der winzige Nachwuchs nun ein eigenes Terrarium im Giftschlangendorf direkt neben den Vogelspinnen. Die Arizona Berkönigsnattern, die das trockene Biotop bisher bewohnten, sind vorübergehend hinter die Kulissen gezogen.

Hardune sind die einzigen Agamen, die auch in Europa heimisch sind. Von Griechenland und Zypern über die Türkei bis in den Nahen Osten erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Echsen, von denen es sieben Unterarten gibt. Während andere Reptilien in der sengenden Mittagshitze meist Schattenplätze aufsuchen, fühlt sich der Hardun auch bei Luft- und Bodentemperaturen bis zu 60 Grad Celsius wohl. Diese Agamenart hat kräftige, mit langen Krallen bewehrte Gliedmaßen. Eine unregelmäßige Zeichnung aus hellen Flecken und Sprenkeln macht die Echsen attraktiv. Männchen sind an einer deutlichen „Bauchnaht“ zu erkennen und können – je nach Unterart – eine Körperlänge von bis zu 38 Zentimetern erreichen, die Weibchen bleiben etwas kleiner.