Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

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05.05.2011

Moderierte Krokodil-Fütterung


© Uwe Wilkens

Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonnabend wird es eng am Krokodil-See. Besucher stehen dicht an dicht, schauen gespannt auf die vier imposanten Nilkrokodile und warten geduldig auf einen Tierpfleger. Denn um 13.30 Uhr ist Fütterungszeit im Tropen-Aquarium, und ab sofort wird die Krokodil-Fütterung auch kommentiert. So erfahren interessierte Besucher viel Wissenswertes über die gefährlichen Panzerechsen.

Eigentlich sieht es ganz gemütlich aus wenn die Nilkrokodile langsam durch das Wasser schwimmen und an verschiedenen Strandabschnitten ruhig liegen und dösen. „Nur nicht zu viel Bewegung“ scheint ihr Motto zu sein. Dieser Eindruck will nicht so recht zu den Warnschildern passen, die darauf hinweisen, dass Lebensgefahr besteht, wenn ein Mensch in den Krokodil-See fällt. Tatsächlich stehen große Säugetiere – dazu gehört auch der Mensch – auf der Speisekarte der großen Panzerechsen. Wie stark, schnell und geschickt das Männchen Rhaya und die weiblichen Tiere Audrey, Mangrovia und Vicky sind, lässt sich eindrucksvoll während der Fütterungen beobachten. Plötzlich ist alle Behäbigkeit vergessen. Die kraftstrotzenden Bewegungen der großen Tiere sind so schnell, dass menschliche Augen sie fast nicht verfolgen können. Die Lust auf Futter führt sogar dazu, dass die vier Echsen regelrecht aus dem Wasser springen, um an die begehrten Häppchen an der Futterangel zu kommen. Einen besonders guten Blick haben Gäste von der Galerie in der Makalali-Lodge und von der Plattform im Krokodil-See.