Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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26.05.2017

Nachwuchs am Termitenhügel und in der afrikanischen Steppe


Winzige Zwergmangusten © Andy Ertel

Knuffige Klippschliefer © Götz Berlik

Die einen haben die Option als Raubtier, die anderen als Meisterkletterer. Doch zunächst ist der Nachwuchs bei den Zwergmangusten und den Klippschliefern einfach nur niedlich.

Die Zwergmangusten gehören mit ihrer Kopf-Rumpflänge von 16 bis 23 Zentimetern zu den kleineren Raubtieren. Die fünf Babs sind jedoch mit einer Länge von etwa sieben Zentimetern einfach nur winzig. Mit ihren 36 scharfen und kräftigen Zähnen erbeuten die erwachsenen Zwergmangusten in ihrer Heimat Süd- und Ostafrika hauptsächlich Insekten, wie Käfer, Termiten oder Tausendfüßer. Doch auch Spinnen und kleine Wirbeltiere, wie Geckos oder Vögel, werden nicht verschmäht. Etwa eineinhalb Monate werden die Jungtiere von der Mutter gesäugt. Danach gehen auch die Kleinen, jeweils mit einem erwachsenen Babysitter an ihrer Seite, auf Streifzug. 

Auch wenn sie erst ein paar Tage alt sind, haben die vier kleinen Klippschliefer keine Angst vor Kletterei. Dank ihrer gummiartigen Fußsohlen, die über Schweißdrüsen feucht gehalten werden, haben selbst die Kleinsten schon einen optimalen Halt auf steinigem Untergrund.

Die tagaktiven Tiere stammen aus Afrika. Ihre Größe ist vergleichbar mit Kaninchen. Klippschliefer können rund viereinhalb Kilogramm schwer werden. Bis die vier Jungtiere ihr Endgewicht erreicht haben, wird noch etwa ein Jahr vergehen. Um Energie zu sparen, können die Schliefer ihre Körpertemperatur in der Nacht um bis zu vier Grad absenken. Am nächsten Morgen laden sie ihren Energiehaushalt durch ein ausgiebiges Sonnenbad wieder auf. Denn Klippschliefer sind wahre Sonnenanbeter. Dank ihrer besonderen Augen, die Iris kann sich enorm verengen, können die Tiere stundenlang direkt in die Sonne schauen.