Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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01.12.2015

Neue Echse mit Gefahrenpotential


© Hagenbeck

© Hagenbeck

Im Giftschlangendorf leben nicht nur die gefährlichsten Schlangen der Welt, seit Kurzem bewohnen auch zwei Skorpion-Krustenechsen (Heloderma horridum exasperatum) die Höhlenwelt im Tropen-Aquarium.

Wie in ihrem natürlichen Habitat teilen sich die Skorpion-Krustenechsen auch bei Hagenbeck ihren Lebensraum mit Klapperschlangen. Angst müssen die Wüstenbewohner jedoch nicht vor den Schlangen haben, sie werden von den Schlangen weder als Beute noch als Feind wahrgenommen und daher ignoriert. Skorpion-Krustenechsen gehören unter den mehr als 6000 Echsenarten zu den zwei Arten, die einen Giftbiss abgeben können. Aber anders als bei Schlangen, die nur kurz zubeißen, verbeißen sich die Echsen in ihrer Beute. Mit kauenden Bewegungen massieren sie tödliches Gift über ihre gefurchten Zähne in die Wunde ihres Opfers hinein.  
 
Skorpion-Krustenechsen haben einen kräftigen Körper, einen dicken, runden Schwanz und kurze Beine mit scharfen Krallen. Den Rücken der Echse kennzeichnet ein helles, gelbblasses Muster, was im Kontrast zur sonst dunkelbraunen bis schwarzen Haut eine auffällige Warnfärbung ergibt. Die aus Südamerika und Mexiko stammenden Kriechtiere werden etwa einen Meter lang und rund 20 Jahre alt. Auf dem Speiseplan der etwa vier Kilogramm schweren Echsen stehen Reptilien, junge Vögel und Vogeleier. Wird die Nahrung einmal knapp, greifen die Tiere auf ihre Fettreserven im Schwanz zurück. Mit dieser Methode können die Echsen mehrere Monate überleben.