Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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365 Tage tierisches Vergnügen

Kunst und Architektur

© Hagenbeck
© Götz Berlik

Carl Hagenbecks unter Denkmalschutz stehende Panoramen prägen die Zooarchitektur des 20. Jahrhunderts bis heute. 1907 erfüllte er sich seinen Traum: Er eröffnete in Stellingen, vor den Toren Hamburgs, seinen Tierpark. Zum ersten Mal konnten die Besucher durch das berühmte Jugendstil-Portal in fremde Welten tauchen und Raubtiere in gitterlosen Freianlagen und Panoramen bestaunen. 

In der über 150-jährigen Geschichte der Familie Hagenbeck gab es immer wieder Kontakte zu fremden und exotischen Völkern. Die aus Asien stammenden Bronzen und Bauten im Park bezeugen diese Begegnungen. Doch der Blick ging nicht nur gen Osten, sondern auch Richtung Westen. Zwei originale Totempfähle sind Zeugen der Kultur der Tlinkit-Indianer von der Nordwestküste Nordamerikas.

Die 1909 vom Tierbildhauer Josef Pallenberg geschaffenen lebensgroßen Dinosaurier-Plastiken waren zur Zeit ihrer Entstehung für einen Zoo in Europa einmalig. Auch heute haben sie von ihrer Faszination nichts eingebüßt. Ein Zeugnis der Künstler und Persönlichkeiten, die mit der Geschichte des Tierparks in Verbindung stehen, lassen sich in etlichen Denkmälern und Bronzeplatten finden, die im Park verteilt zu sehen sind.

So können Sie die rotlackierten Tempeltore der Japanischen Insel durchschreiten. Wasservögel, Sumpfschildkröten und Flamingos beleben im Sommer die Gewässer dieses mit echten Bronzen geschmückten japanischen Inselgartens. Hier stehen auch unsere drei exotischen Ginkgobäume. 
Lassen Sie sich ruhig ein wenig Zeit auf der Insel, genießen Sie den Blick über das Wasser und die Inselanlagen. Kunst und Natur gehen hier eine besondere Symbiose ein.

© Hagenbeck
© Götz Berlik

Golden glänzend und atemberaubend schön liegt die thailändische Sala am Birma-Teich. Ende August 2002 weihte die thailändische Kronprinzessin Maha Chakri Sirindhorn das handgefertigte Bauwerk ein. Nach ihren Worten soll der Pavillon ein Ort der Ruhe sein, hier sollen sich Freunde und Fremde begegnen, damit zwischen Hamburg und Thailand die Freundschaft immer währt.  

Den neuen Haupteingang schmückt seit dem Frühjahr 2003 ein nepalesischer Pagoden-Tempel. Mit dem Verlegen des Haupteingangs an die Koppelstraße und die U-Bahn-Station hat Hagenbeck seinen Tierpark umgestaltet – der größte Eingriff seit über 60 Jahren. 

Das neue Wahrzeichen, der handgeschnitzte hinduistische Tempel entstand in einem Zeitraum von zwei Jahren. Das exotische Bauwerk bildet eine optische Einheit mit dem Eingangsbereich und dem Gäste-Service des neuen Haupteingangs. 

Vor dem Tierpark und dem Tropen-Aquarium befindet sich ein öffentlicher Park an dessen Westseite sich das im kolonial-exotischen Stil errichtete Lindner Park-Hotel Hagenbeck anschließt. Die Giraffen-Mensch-Skulptur des Künstlers Stephan Balkenhol weist schon von der Straße auf Hagenbeck. Der Tierpark liegt nun direkt an einer der meist befahrenen Straßen Hamburgs. Die U-Bahn-Station und die Bus-Linien binden ihn an den Pulsschlag der Stadt.