Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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Der jüngste Nachwuchs

© Götz Berlik

Im Tierpark Hagenbeck gibt es das ganze Jahr über niedlichen Nachwuchs in allen Revieren zu sehen. Hier erfahren Sie mehr über die kleinen Tiere.
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© Hans-Joachim Kannenberg

Brautente

Wissenschaftlicher Name:
Aix sponsa
Herkunft:
Nordamerika
Besonderheiten:

Die Brautente gehört zu den Schwimmenten und taucht daher nur sehr ungern.

 

Die Brautente lebt an Waldseen und ist an ein Leben in Waldgebieten gut angepasst. Bäume dienen ihr als Brut- und Rastplatz. Sie brütet bevorzugt in verlassenen Nisthöhlen von Spechten. Die Küken springen wenige Stunden nach dem Schlupf mehrere Meter auf den Erdboden hinab, um dem Muttertier zum nächsten Gewässer zu folgen. Brautenten halten sich meist nur paarweise oder in kleinen Gruppen auf. Lediglich im Winter sind Ansammlungen zu beobachten, die bis zu 1000 Individuen stark sein können. Die Lebensweise der Brautente ist eng an den Wald gebunden. Sie sind geschickte Flieger, die zwischen den Bäumen hindurch fliegen können und sind nur sehr selten in offenem Gelände zu beobachten.  Das Brautenten-Männchen hat ein auffälliges und farbenprächtiges Prachtkleid. Die metallisch grün und violett schimmernden Nackenfedern sind zu einem Schopf verlängert. Dieser ist auf jeder Kopfseite von zwei weißen Farblinien gerahmt. Die Weibchen haben einen grauen Kopf sowie ein kleingeflecktes graubraunes Brust- und Flankengefieder. Im Tierpark Hagenbeck finden Sie die Brautente auf dem Großen Vogelteich vor dem Historischen Afrika-Panorama.

Die Brautente gehört zu den Schwimmenten. Schwimmenten tauchen nur sehr ungern und im Allgemeinen nicht tiefer als einen Meter. Sie „gründeln“ vielmehr an der Wasseroberfläche, tauchen mit ihrem Kopf, Hals und Vorderkörper unter Wasser und weiden dort den Boden ab. Ihr Hinterkörper wird wie „Schwänzchen in die Höh“ aus dem Wasser gehalten. Nach dem Tauchen schlagen Schwimmenten kräftig mit den Flügeln, um Wassertropfen abzuschütteln. Ihr Körperschwerpunkt ist so zur Körpermitte hin verlagert, dass der Schwanz der Tiere waagerecht gehalten wird und nicht das Wasser berührt.