Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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365 Tage tierisches Vergnügen

Unsere Tierbabys

© Götz Berlik

Französische Schönheit im Streichelrevier

Geburtsdatum: 04.05.2013

Dieses winzige Mädchen ist einfach entzückend und der neue Star im Streichelgehege. Dunkle Locken, lange Wimpern und ein weiches Mäulchen sind die Kennzeichen des Ouessantschaf-Mädchens welches Anfang Mai das Licht der Welt erblickte.  

Nun sind es schon zwei kleine Lämmer die inmitten der lebhaften Zwergziegen-Bande für französisches Flair sorgen und den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ihnen auch?

© Götz Berlik

Bisons im Babyglück

Geburtsdatum: 03.05.2013

Der erste Nachwuchs im Tierpark Hagenbeck für Bison-Bulle Yukon ist ein Junge! Er ist Papas ganzer Stolz und das erste Jungtier bei der Bisonherde in diesem Jahr. Noch etwas wackelig steht der kleine Bulle neben Mama Nimoe und stärkt sich an der Milchbar. Nun hofft der Kleine natürlich auf weiteren Nachwuchs mit dem er über die Steppe fegen kann. Und die Chancen stehen nicht schlecht. Weitere Kühe erwarten in nächster Zeit Nachwuchs.

© Götz Berlik

Schwarz-weiße Mini-Piekser

Geburtsdatum: 02.05.2013

Die ersten Tage verbringen die stacheligen Minischweine noch in der kuschelig warmen Wurfhöhle bei Mama. Aber schon bald werden sich die Kleinen nach draußen trauen und ihr Revier entdecken. Bereits jetzt können Sie einen Blick auf die Jungtiere durch die Scheibe an der Wurfhöhle werfen.  

Noch sind die Stachel der Jungtiere ganz weich, aber schon bald verhärten sie sich und werden zu einer imposanten Waffe gegen Feinde. Ihr Stachelkleid macht Stachelschweine zu einer wenig einladenden Beute für Großkatzen oder große Greifvögel. Die Wirkung wird durch ein typisches Abwehrverhalten noch gesteigert, denn bei Beunruhigung sträuben die Tiere die Stacheln und erscheinen dadurch plötzlich doppelt so groß. Hält die Bedrohung an, rasseln die Tiere mit dem Schwanz. Nähert sich der Feind dennoch, kehrt das Stachelschwein ihm das Hinterteil zu und rammt ihm seine Stacheln in den Körper. Eingedrungene Stacheln gehen am Stachelschweinrücken leicht aus.  

Tipp: Um 13:30 h ist die Schaufütterung bei den Stachelschweinen. Gehege- Nr. 49

© Hagenbeck

Sechser im Streichelgehege

Geburtsdatum: 22.04.2013

Fast so schön wie ein Sechser im Lotto: Ein halbes Dutzend Zwergziegen-Kinder sind Ende April geboren worden und springen und klettern seither durch das Streichelgehege. Die Rasselbande sorgt für jede Menge Action zwischen den Damara-Ziegen und Ouessantschafen und freuen sich auf Streicheleinheiten von kleinen und großen Besuchern.

Wenn sie etwas größer sind, nehmen die Zicklein auch gern eine gesunde Gemüse-Leckerei oder die Tierpark-Pellets aus der Hand entgegen.

© Lutz Schnier

Klettermaxe-Nachwuchs bei den Mähnenspringern

Geburtsdatum: 19.04.2013

Sie sind zum Klettern geboren und das beweist der kleine Mähnenspringer-Bock auch gleich kurz nach seiner Geburt mit Bravour. Tollkühn springt er mit seiner Familie auf dem Historischen Felsen umher und erkundet alle steinernen Wege in die Höhe.

Die Heimat der Mähnenspringer (Ammotragus lervia) sind die Felswüsten Nordafrikas. Als Gebirgstiere brauchen sie zur Abnutzung ihrer Hufe einen harten Felsuntergrund. 

Unser Tipp: Erkunden Sie selbst den Historischen Felsen, denn dieser ist über gewundene Stufen begehbar.

© Götz Berlik

Bambi-Boom bei den Vietnam-Sikahirschen

Geburtsdatum: 18.04.2013

Bereits vier kleine Bambis haben bei den Vietnam-Sikahirschen das Licht der Welt erblickt und toben schon mit waghalsigen Sprüngen über die Anlage.

Die Jüngsten der Rasselbande zeigen sich noch etwas schüchtern und man braucht schon ein geübtes Auge, um die gut getarnten Sikahirsch-Kinder zu entdecken. Ihre Mütter legen die Kleinen, wenn sie von Herumtollen müde geworden sind, gut geschützt zwischen Ästen und Büschen ab.

© Lutz Schnier

Süßer Nachwuchs bei den Mond-heiligen Tieren

Geburtsdatum: 15.04.2013

Der niedliche Nachwuchs ist hier besonders erfreulich, da diese Antilopenart als bedroht gilt. Der kleine Bock gehört zu den Hirschziegenantilopen, die nach alter indischer Vorstellung als ein „dem Mond heiliges“ Tier gilt.

Mit seinen langen Beinen springt das Antilopen-Kind vergnügt über die Anlage und hat mit dem zahlreichen Vietnam-Sikahirsch-Nachwuchs jede Menge Spielkameraden gefunden, um die großzügige Anlage unsicher zu machen.

Und wenn der kleine Bock ausgewachsen ist, wird er ebenso imposante Hörne bekommen wie sein Vater. Als Waffen kommen diese gefährlich aussehenden Hörner selten zum Einsatz, sie dienen mehr dem Kräftemessen und Imponiergehabe, denn bei Gefahr fliehen diese Antilopen.

© Hagenbeck

Klein, kleiner, Ouessantschaf

Geburtsdatum: 11.04.2013

Noch etwas staksig wackelt das schwarze Mini-Lamm zwischen den Zwergziegen durch das Streichelgehege und bleibt lieber noch dicht gedrängt an Mamas Seite.

Lange wird es jedoch nicht mehr dauern bis es mit den Zwergzicklein um die Wette tobt und erste Kletterversuche unternimmt.

Ouessantschafe sind die kleinste Schaf-Rasse der Welt und kommen ursprünglich von der französischen Antillen-Insel Île d’Ouessant.

© Hagenbeck

Husumer Protestferkel ganz friedlich

Geburtsdatum: 05.04.2013

Ganz entgegen ihrem Namen kuscheln die fünf frisch geborenen Husumer Protestschweinchen ganz friedlich neben Mama im Stroh und genießen ihr Beisammensein.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde diese Schweinerasse in Nordfriesland gezüchtet. Den dort lebenden Dänen wurde es verboten ihre Flagge - den Dannebrog - zu hissen. So züchteten sie aus Protest eine Schweinerasse die farblich eine Ähnlichkeit mit den Farben der dänischen Flagge hat. So ist dann auch der Name Husumer Protestschwein entstanden.

© Götz Berlik

Wasserferkel schwimmen im Quartett

Geburtsdatum: 10.03.2013

Vier kleine Wasserschweine tummeln sich zusammen mit den Seidenhühnern noch dicht gedrängt an Mama und Papa. Doch sobald es etwas wärmer wird, wird Familie Wasserschwein munter im Tierpark spazieren gehen oder im Birma-Teich baden. Denn Wasser ist das Element für die Nagetiere aus Südamerika. Wasserschweine sind hervorragenden Schwimmer, die bei Gefahr mit durchdringendem Geschrei und gewaltigen Sprüngen ins Wasser flüchten. Ihre hoch liegenden Augen und Nasenlöcher ermöglichen es ihnen, fast den gesamten Körper unter Wasser zu verbergen.

Wasserschweine – auch Capybaras genannt, sind die größten Nagetiere der Welt und mit den Meerschweinchen verwandt. Der Name Capybara stammt aus der Guaraní-Sprache und bedeutet „Herr des Grases“; dieser Name nimmt Bezug auf die Lieblingsspeise der Nager: Wasserpflanzen, Gras, Kräuter und Baumrinde.

© Götz Berlik

Langbeiniger Nachwuchs bei den Giraffen

Geburtsdatum: 07.03.2013

Tamu heißt der junge Bulle, das ist Suaheli und bedeutet übersetzt „süß“. Giraffenmutter Layla ist ganz vernarrt in ihren Erstgeborenen.

Und wenn der kleine Giraffen-Junge mit seinen große Kulleraugen mit langen Wimpern und seine niedlichen, samtweichen Schnauze verträumt über die Giraffen-Savanne schaut, weiß man auch wie er zu seinem Namen gekommen ist.

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El Negro ist der Erste im Frühjahr

Geburtsdatum: 03.03.2013

Dichte schwarze Locken bedecken einen noch zarten Körper von wenig mehr als fünf Kilogramm Gewicht. Große dunkle Augen schauen unter langen Wimpern erstaunt in die Welt. Seit kurzem lebt ein neues Fohlen in der Herde der Alpakas. Mutter Mora brachte den kleinen Jungen nach rund elf Monaten Tragzeit zur Welt. Weil der kleine Alpakahengst ein gänzlich schwarzes Fell hat, gaben ihm die Tierpfleger den Namen El Negro (der Schwarze).

© Lutz Schnier

Stupsnase und große Kulleraugen

Geburtsdatum: 09.02.2013

Mit neugierigem Blick erkundet das Zwergotter-Kind seine neue Umgebung. Seit Ende März darf das Otter-Kind nun zum ersten Mal auf die Anlage, welche die putzige Otter-Familie zusammen mit den Sumatra-Orang-Utan bewohnt. Interessiert werden das neue Reich und die haarigen Mitbewohner erkundet. Schwimmen, toben und Menschenaffen ärgern stehen auf dem Stundenplan.

© Hagenbeck

Mini-Zicke ist ein Neujahreskind

Geburtsdatum: 12.01.2013

Springen, klettern, trinken und schlafen sind die liebsten Beschäftigungen des jüngsten Nachwuchses im Haustier-Park. Das Girgentana-Zicklein Cora ist der erste tierische Nachwuchs des jungen Jahres. Das temperamentvolle Energiebündel lässt keinen Zweifel an seiner süditalienischen Herkunft. Die Stadt Agrigento in Sizilien, die bis 1929 Girgenti hieß, hat der seltenen Ziegenrasse mit den auffällig langen, gedrehten Hörnern ihren Namen gegeben. 

© Götz Berlik

Zwerg-Zebu-Kalb so süß wie ein Eis

Geburtsdatum: 27.10.2012

Ihre Geburt stand unter keinem guten Stern. In der kalten Nacht zu Sonntag erblickte das jüngste Kalb von den Zwerg-Zebu-Eltern Lisa und Franz das Licht der Welt. Unterkühlt und schwach auf den Beinen entdeckten die Tierpfleger das kuschelige Jungtier fast zu spät am nächsten Morgen. Daher gaben sie ihr den eisigen Namen Cornetto. Nach dem ersten Schreck fühlt sich die knopfäugige Kleine sichtlich wohl in ihrem neuen zu Hause. Zebus stammen ursprünglich aus Indien, wo sie nach hinduistischem Glauben als heilige Kühe verehrt werden. Auch in Afrika sind sie wegen ihrer extremen Widerstandsfähigkeit als Milch-, Mast- und Arbeitstiere sehr weit verbreitet.

© Uwe Wilkens

Affenstarker Nachwuchs

Geburtsdatum: 07.10.2012

Das kleine Mandrillbaby ist der erste Nachwuchs bei den Pavianverwandten in diesem Jahr. Nach einer Tragzeit von rund sechs Monaten erblickte das flauschige Äffchen am 7. Oktober mit einem Gewicht von knapp 600 Gramm das Licht der Welt. Putzmunter und wie es sich für einen Kletterkünstler gehört, übt das Jungtier bereits erste Hangel- und Sprungübungen. Dabei bleibt der junge Primat aber immer dicht an Mamas Seite. Noch hat der Nachwuchs eine einheitliche Fellfärbung. Erst in den kommenden Monaten verändert sich die Fellzeichnung dem Geschlecht entsprechend. 

© Hagenbeck

Sommerkind mit Streifen

Geburtsdatum: 22.08.2012

Jule heißt der neue Wirbelwind in der Chapman-Zebra-Herde. Voller Tatendrang erkundet das kuschelige Stutfolen die afrikanische Steppe im Tierpark Hagenbeck. Bei ihrer Geburt war die Kleine 75 Zentimeter groß und etwa 40 Kilogramm schwer. Die ersten Tage verbrachte das Fohlen gemeinsam mit Mutter Vicky in der Ruhe des Zebrahauses, um die Bindung zu festigen.

© Götz Berlik

Junge Hüpfer unterwegs

Geburtsdatum: 22.08.2012

Skippy hat als erstes Jungtier seinen warmen Beutel verlassen und hüpft seither munter und vergnügt durch das Hagenbeck´sche Outback. In den kommenden Tagen werden noch weitere kleine Hüpfer erwartet, die Mamas Bauch für immer verlassen und die neue Australien-Anlage erobern. Skippy und seine Halbgeschwister gehören zu den ersten Jungtieren vom neuen Zuchtbock Kingaroo, der seiner Aufgabe als Familienoberhaupt mehr als gerecht wurde. Die Roten Riesen-Kängurus teilen sich ihre Anlage mit Bennett-Kängurus, Emus und verschiedenem Wassergeflügel. 

© Götz Berlik

Alpaka-Wollknäuel unterwegs

Geburtsdatum: 14.08.2012

Nach einer Tragzeit von rund 340 Tagen erblickte ein weiteres Alpaka gesund und munter das Licht der Welt. Aufgrund des sozialen Gruppen-Verbandes fühlte sich der Alpaka-Zögling direkt wohl und wurde liebevoll in seiner Familie mit mehreren Halbgeschwistern aufgenommen. Im Tierpark Hagenbeck können Alpakas mit Obst und Gemüse, das der Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. bereitstellt, gefüttert werden und mit etwas Glück auch schon der niedliche Neuzugang.

© Lutz Schnier

Puschelige Entenküken mit Gänsenamen

Geburtsdatum: 01.08.2012

Zwei Mähnengans-Jungtiere watscheln seit Anfang August vergnügt durch die Australien-Anlage im Tierpark und erkunden seither ausgiebig ihre Land- und Wasserbereiche. Manchmal laufen sie durch das hohe Gras, sonnen sich im warmen Sand oder erklimmen Hügel und Steine ihrer Anlage: genaue Beobachter werden die Jungtiere aber mit Sicherheit erspähen. Auch wenn Mähnengänse die typische aufrechte Körperhaltung einer Gans aufweisen, gehören sie doch zu der Familie der Glanzenten, die in Australien und Tasmanien beheimatet sind. 

© Götz Berlik

Langbeiniger Antilopennachwuchs

Geburtsdatum: 26.07.2012

Große Freude bei Familie Impala: Seit Anfang Juni erblickten sechs putzmuntere Jungtiere nach einer Tragzeit von rund sieben Monaten das Licht der Welt. Bereits fünf Kilogramm bringt der jüngste Nachwuchs auf die Waage. Das aufgeweckte Sechserpack, bestehend aus drei Männchen und drei Weibchen, ist neben dem Giraffennachwuchs Mugambi der Hingucker in der Giraffen-Savanne. Die wendigen Tiere können enorme Geschwindigkeiten erreichen und bis zu neun Meter weite Sprünge vollführen. Zudem sind Höhensprünge von bis zu drei Metern kein Problem für die grazilen Tiere. 

© Götz Berlik

Flauschige Flamingos

Geburtsdatum: 02.07.2012

Frühlingszeit ist Nachwuchs-Zeit und so schlüpften überall in den Nestern kleine flauschige Cuba- und Chile-Flamingos, die den Großen Vogelteich bewohnen. Zwischen den eleganten Elterntieren wirken die farblosen Daunenknäuel noch recht hilflos, entwickeln sich aber schnell zu eigenständigen Jungvögeln heran. Am Großen Vogelteich leben auch zirka 25 verschiedene europäische Entenarten. Flamingos bauen sich ihr Nest aus Schlamm. In dieses Nest legen sie nur ein Ei, aus dem nach etwa 30 Tagen ein Küken schlüpft. Die Jungtiere sind bei Hagenbeck jedes Jahr im Mai und Juni deutlich an ihrem grauen Daunenkleid zu erkennen. Erst mit drei Jahren hat sich das Gefieder erwachsener Vögel ausgebildet.

© Götz Berlik

Nicht flauschig aber dennoch süß

Geburtsdatum: 01.07.2012

Mama Stachelschwein hat im Moment alle Pfoten voll zu tun, ein zweifacher Kindersegen stellte sich bei ihr ein. Bei der Geburt waren die Kleinen gerade einmal so groß wie Meerschweinchen und verbrachten die ersten Tage gut behütet in der Wurfhöhle. Die Stacheln der Babys sind noch sehr weich, verhärten aber relativ schnell und schützen die Jungtiere bei Gefahr. Bereits jetzt können die Besucher die beiden niedlichen Nagetiere im Außengehege beobachten - vielleicht sogar bei einer der täglichen Schaufütterungen um 13.30 Uhr am Gehege Nr. 49.

© Götz Berlik

Knopfäugiger Klammeraffe

Geburtsdatum: 23.06.2012

Noch hängt der Nachwuchs sicher an Mamas Bauch und Rücken, doch schon bald wird der Weißgesichtsaki allein durch sein neues zu Hause klettern. Ob Männchen oder Weibchen kann noch nicht beurteilt werden. Erst die Fellfärbung wird in wenigen Monaten Aufschluss über diese Frage geben. Männliche Tiere tragen ein schwarzes Fell und die für diese Tierart auffällige weiße Gesichtsmaske. Weibchen dagegen kleidet ein durchgehend braunes Fell. Bis das Jungtier sein Endgewicht von rund zwei Kilogramm erreicht hat vergehen noch etliche Tage. Genug Zeit, um die Kaiserschnurrbart-Tamarine als Mitbewohner zu begrüßen. 

© Götz Berlik

Puscheliges Eulenkneuel

Geburtsdatum: 19.06.2012

Gleich drei kleine Schnee-Eulen schlüpften nach mehr als vier Wochen langem und geduldigen Brüten. Neugierig blickten sie mit goldgelben Augen aus dem flauschigen, dunkelgrauen Gefieder in die Welt. Während die ausgewachsenen Schnee-Eulen-Männchen ein rein weißes Federkleid tragen, weisen Weibchen und Jungtiere eine dunklere Zeichnung auf. Klarer Beweis: „Hedwig“, die schneeweiße Post-Eule von Harry Potter, muss ein Männchen sein. Im Gegensatz zu den meisten Eulen-Arten sind Schnee-Eulen tagaktiv und jagen tagsüber oder in der Dämmerung. Zum Schutz gegen klirrende Kälte bedeckt das dichte Federkleid der Schnee-Eule den ganzen Körper einschließlich der Füße, nur Schnabelspitze und Krallen schauen heraus.

© Götz Berlik

Temperamentvolle Tana

Geburtsdatum: 15.06.2012

Noch hat sie keine Hörner, dafür springt und klettert die kleine Girgentana-Ziege Tana bereits wie eine Große über Stock und Stein und erfreut die Besucher im Haustier-Revier mit ihrer aufgeweckten Art. Das auffälligste Merkmal dieser seltenen Ziegen sind ihre korkenzieherartig gewundenen Hörner, die im Laufe des Lebens bei weiblichen Tieren eine Länge von bis zu 40 Zentimertn erreichen und bei Böcken sogar noch länger werden. Ursprünglich stammt die Girgentana-Ziege, die als Haustier gehalten wurde, aus Sizilien und Süditalien.

© Lutz Schnier

Graues Entlein oder Rosa Flamingo?

Geburtsdatum: 13.06.2012

Noch sehen die kleinen grauen Flamingo-Küken ihren Elterntieren nicht besonders ähnlich, doch auch sie werden in den kommenden Jahren zu eleganten Rosa Flamingos heranwachsen. Bei der Brut und Aufzucht der Jungvögel beteiligen sich beide Elternteile gleichermaßen. Sie errichten ihre kegelförmigen Nester aus Schlamm, auf das sie ein Ei legen, aus dem nach etwa 30 Tagen ein Küken schlüpft. Eine rote Nährflüssigkeit, die in der Speiseröhre der Elterntiere gebildet wird, versorgt den Nachwuchs. Im Tierpark Hagenbeck lebt diese Europäische Vogelart am Japan-Teich. 

© Götz Berlik

Babyglück bei den Onagern

Geburtsdatum: 11.06.2012

Ganze zwölf Monate war die 3-jährige Onager-Stute Roxie trächtig, als sie ihr erstes Stutfohlen Romy zur Welt brachte. Seither erkundet die Kleine munter und neugierig ihr neues Zuhause. Allzu gern macht Romy es sich aber auch auf dem weichen Haufen Futtergras gemütlich. Der Nachwuchs ist ein sehr gutes Zuchtergebnis, denn die nahen Verwandten unseres Pferdes stehen in ihrer Heimat – den kargen Salzwüsten Persiens – kurz vor der Ausrottung. Bereits im vergangenen Jahr erblickte ein Onagerfohlen im Tierpark Hagenbeck das Licht der Welt.

© Hagenbeck

Ein Spielkamerad für Zohan

Geburtsdatum: 09.06.2012

Er ist nur wenige Stunden alt aber schon der Star im Kamelgehege: Salim. Klein, niedlich und sehr flauschig erblickte er am Sonnabend, 9. Juni das Licht der Welt und erfreut sich seither bester Gesundheit. Ob das an seinem Namen liegt, der wörtlich übersetzt gesund und fröhlich bedeutet? Gut möglich. Eines ist auf jeden Fall klar, der zwei Monate ältere Zohan freut sich riesig über seinen neuen Spielkameraden, mit dem er das Kamelgehege unsicher machen kann. Mutter Samira und Tante Natascha haben nun alle Hände voll zu tun, die jungen wilden im Zaum zu halten. 

© Lutz Schnier

Bison-Kindersegen im Frühling

Geburtsdatum: 19.05.2012

Frühlingszeit ist Bisonzeit und so brachte Bisonmutter Nora ein gesundes Kälbchen zur Welt. Bereits im April sorgte Bisonmama Ronja für den ersten Nachwuchs des Jahres. Die gesamte Herde kümmert sich liebevoll um die Kleinen. Bei der Geburt sind Bisons ungefähr 30 Kilogramm schwer und nicht höher als ein Schäferhund. Kaum zu glauben, dass aus dem puscheligen Tierchen im orangefarben Babyfell einmal ein stattliches Bison mit mehr als 600 Kilogramm Gewicht werden soll.

© Lutz Schnier

Zweites Alpaka geboren

Geburtsdatum: 19.05.2012

Pedro, das bislang jüngste Alpaka, hat einen Spielkameraden bekommen. Der kleine dunkelbraune, weiß gefleckte Kerl startete mit einem Geburtsgewicht von rund acht Kilogramm ins Leben und blickt seither munter in die Welt. Mit dem niedlichen Nachwuchs leben derzeit 15 Alpakas bei Hagenbeck. Alpakas und Lamas sind eine von den Indios der Andengebirge gezüchtete Haustierform der Guanakos. Das größere Lama wird dort vor allem als Trag- und Fleischtier gehalten, das zierlichere Alpaka dagegen ausschließlich als Woll-Lieferant. Auch das Jungtier hat bereits ein sehr weiches und dichtes Fell.

© Götz Berlik

Flauschige Kletterkönigin

Geburtsdatum: 09.05.2012

Bei den Mähnenspringern ist es der erste Nachwuchs in diesem Jahr. Anfang Mai erblickte ein gesundes Mähnen-Mädchen das Licht der Welt und erfreut seitdem alle Besucher mit ihrem niedlichen Anblick. Mähnenspringer sind ausgezeichnete Kletterer. In Ihrer Heimat Nordafrika bewohnen die dämmerungsaktiven Tiere karge Felswüsten. Im Tierpark Hagenbeck bietet ihnen ein großer Felsen ausreichend Klettermöglichkeiten. Tipp: Der Mähnenspringer-Felsen ist begehbar. Der Weg bis zur Aussichtsspitze führt an einem Wasserfall vorbei und bietet von oben einen unvergesslichen Blick auf den Japan-Teich.

© Uwe Wilkens

Seltener Tapir-Nachwuchs

Geburtsdatum: 01.05.2012

Weiße Streifen und Tupfen in unregelmäßigen Größen zieren ihr braungraues Fell. Mit ganz kurzer Nase, großen glänzenden Augen und noch leicht wackeligem Gang zeigt sich Parima an Mama Carminas Seite jetzt im Gehege. Das Tapirbaby ist nach dem "Parque Nacional Parima-Tapirapecó" in Venezuela benannt und nach 13 Monaten Tragzeit gesund zur Welt gekommen. Ein sehr seltener Nachwuchs, denn höchstens alle zwei Jahre bekommen Tapirweibchen ein Junges. 

© Götz Berlik

Zehn auf einen Streich

Geburtsdatum: 01.05.2012

Am Tag der Arbeit schlüpften zehn flauschige Wild-Truthühner aus ihren Eiern und halten seitdem die Putenmama ganz schön auf Trapp. Im Wapiti-Gehege sorgt das flinke Federvieh für Aufsehen und erkundet geschwind das neue Zuhause. Männliche Truthühner oder auch Puten genannt können eine Höhe von einem Meter erreichen und ein maximales Körpergewicht von rund 10 Kilogramm. Die Weibchen sind deutlich kleiner und leichter. In den ersten sechs Wochen ernähren sich die Jungvögel ausschließlich von Insekten, bis sie nach und nach auf pflanzliche Kost umsteigen. 

© Lutz Schnier

Kleiner Assam ist der Star

Geburtsdatum: 13.04.2012

Alle Augen zieht er auf sich, der kleine Asiatische Elefant. Zusammen mit seiner Herde tollt er ausgelassen auf der Außenanlage oder in der Elefanten-Freilaufhalle umher und erkundet neugierig alles was ihm in den Rüssel kommt. Noch kann der kleine Dickhäuter nicht gefüttert werden, dafür muss er noch einige Zentimeter wachsen. Seine Mutter und Tanten freuen sich aber über frisches Hagenbeck-Futter. Assam kam am Freitag, den 13. April nach einer Tragezeit von 663 Tagen gesund und munter zur Welt. 

© Hagenbeck

Nachwuchs läuft frei umher

Geburtsdatum: 21.03.2012

Nur wer genau hinsieht, kann sie erkennen: Denn bei den frei laufenden Großen Maras hat sich doppelter Nachwuchs eingestellt. Noch verstecken sich die flauschigen Nagetiere, die auch Pampashasen genannt werden, unter Bäumen und Sträuchern und weichen Mama-Mara nicht von der Seite. Aber schon in wenigen Tagen werden sich die Kleinen an ihre neue Umgebung gewöhnt haben und selbstbewusst über Rasenflächen und Tierpark-Wege streifen. 

© Lutz Schnier

Ein König ist geboren

Geburtsdatum: 13.03.2012

Nach zwei Stunden Wehen brachte Giraffen-Mama Etosha den gesunden und putzmunteren Mugambi auf die Welt. Sein Name bedeutet wörtlich übersetzt König und wahrscheinlich hat der Kleine schon bald das Sagen in der Giraffen-Savanne des Tierparks Hagenbeck. Mit seinen 55 Kilogramm und knapp 1,65 Metern Höhe ist die kleine Rothschild-Giraffe zwar ein Leichtgewicht, stielt seinen drei Herdenmitgliedern aber im Niedlichkeitsfaktor die Schau.

© Lutz Schnier

Zohan hat jetzt das Sagen

Geburtsdatum: 10.03.2012

Familienzuwachs bei den Asiatischen Kamelen: am 10. März brachte die junge Stute Natascha ihr erstes Fohlen zur Welt. Willkommen, Zohan! Das kleine Trampeltierchen mit dem wollig weichen Babyfell war bei der Geburt etwa 1,10 Meter hoch und wog knapp 40 Kilogramm. Auch wenn Zohan noch etwas wackelig auf den Beinen ist, wird er mit etwas Übung schon bald mit den anderen Herdenmitgliedern mithalten können und ausgelassen spielen und toben.

© Götz Berlik

Grazil wie eine Gazelle

Geburtsdatum: 02.03.2012

Noch etwas wakelig auf den Beinen erkundet das Jungtier sein neues Gehege. Seit dem 2. März erfreut die niedliche Hirschziegenantilope Tierpark-Besucher. Bereits im Herbst sorgten die hübschen asiatischen Gazellen für ausserplanmäßigen Nachwuchs. Der Kindersegen ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Tiere bei uns wohl fühlen.

© Uwe Wilkens

Süß aber zickig

Geburtsdatum: 01.03.2012

Mit einem lauten "Määäähh" macht sich das kleine Zicklein bemerkbar. Der Neuzugang im Streichelgehege weiß genau was es will: Milch, Futter, Wärme. Und so sorgt die wilde Zwergziege ordentlich für Trubel. Sie hüpft, tobt und klettert zwischen den Besuchern umher und lässt sich sogar schon anfassen. In etwa vier Wochen frisst sie den Gästen dann auch die Äpfel aus der Hand.

© Götz Berlik

Konkurrenz für Bambi

Geburtsdatum: 24.02.2012

Bei den ganz kleinen Kitzen, brauchen Besucher gute Augen und Geduld, um den entzückenden Nachwuchs der Vietnam-Sikahirsche zu entdecken. Denn ganz nach Antilopenart verstecken die Mütter die Kälbchen gut im Gebüsch. Doch nach wenigen Wochen toben die Jungtiere, die im März das Licht der Welt erblickten, gemeinsam durch das riesige Gehege.

© Götz Berlik

Bambis Geschwisterchen

Geburtsdatum: 13.02.2012

Die Chinesischen Muntjaks sind asiatische Zwerghirsche, die selbst ausgewachsen nur 40 Zentimeter hoch sind. Entsprechend winzig ist ihr Nachwuchs. Die frei laufenden Muntjaks, die im gesamten Park anzutreffen sind, haben im Gebüsch ihre „Mini-Bambis“ abgelegt. Mit etwas Glück läuft das Muttertier samt niedlichem Nachwuchs über die Wege und lässt sich von den Besuchern anlocken und füttern.

 

 

 

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