Hagenbeck Tierpark - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

Tickets u. Jahreskarten gibt es hier

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Biotop-Anlagen

© Hagenbeck

Ende des 19. Jahrhunderts kam Carl Hagenbeck auf die Idee, Tiere nicht mehr in Käfigen, sondern in Freisichtanlagen zu zeigen. In seinem Zoo der Zukunft sollten nur noch unsichtbare Gräben wilde Tiere und Publikum trennen. Diese Idee ließ sich er sich im Jahre 1896 patentieren. 

Mit der Eröffnung von Hagenbecks Tierpark in Hamburg-Stellingen wurde im Jahre 1907 der weltweit erste gitterlose Tierpark geschaffen. Die Idee der artgerechten Präsentation exotischer Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum war damals revolutionär. Viele zoologische Gärten ahmten sie nach. Carl Hagenbecks Panoramen und Freigehege prägten die Zooarchitektur des 20. Jahrhunderts und prägen sie bis heute.

Carl Hagenbeck beschritt mit seiner Erfindung, die Tiere in naturnaher Umgebung und größtmöglicher Freiheit zu zeigen, einen gänzlich neuen Weg und führte den modernen Leitgedanken ein: artgerechte, naturnahe Gehege-Gestaltung und gleichzeitig publikumswirksame, besuchergerechte Präsentation der Tiere. 

 

Auch die Biotop-Anlagen des Tropen-Aquariums Hagenbeck sind nach den Grundsätzen der Hagenbeck’schen Freisichtanlagen gestaltet. Sie orientieren sich an den natürlichen Lebensräumen. Deshalb teilen sich oft verschiedene Tierarten, wie auch in der Natur, einen bestimmten Bereich. 
Die Besucher sind hauptsächlich durch Gräben, Wasserflächen und künstliche Felsen von den Tieren getrennt. So entsteht die Illusion, sich mitten im Lebensraum der Tiere zu befinden. 
Die Biotop-Anlage der Klippschliefer ist ein gutes Beispiel für dieses Konzept: Seitlich und nach hinten wird die Anlage durch Kunstfelsen begrenzt. Die Besucher stehen vor einem Wassergraben und blicken direkt in den Lebensraum. Ihr Biotop teilen sich die Klippschliefer mit Braunen Schildechsen und Blauschwanz-Skinken; ganz so, wie sich auch im Freiland die Reviere der Tiere überlappen würden.

© Hagenbeck
© Lutz Schnier
© Uwe Wilkens