An Land wirken die possierlichen Frackträger eher behäbig und träge. Doch im Wasser zeigen die Meisterschwimmer ihre Schnelligkeit und Eleganz. Bei der Jagd auf Fische erreichen Humboldt-Pinguine Geschwindigkeiten von rund 15 km/h. Humboldt-Pinguine sind wie alle Pinguine flugunfähig, nutzen ihre Flügel beim Schwimmen und Tauchen allerdings geschickt als Antrieb, Stabilisatoren und Steuerruder. Humboldt-Pinguine leben vor allem an den Küsten Perus. Dort bilden sie Kolonien und nisten in küstennahen Höhlen, in denen sie einmal im Jahr brüten. In freier Wildbahn gibt es nur noch wenige tausend Humboldt-Pinguine, die Art gilt als potenziell gefährdet. Grund hierfür ist der Abbau von Guano auf den Brutinseln der Humboldt-Pinguine und die Überfischung der Jagdgebiete dieser Vögel.
Der Tierpark Hagenbeck beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Humboldt Pinguine.
Die Mitglieder des Vereins der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. werden alle interessierten Besucher am 25. April ab 10 Uhr am Außengehege der Humboldt-Pinguine näher mit den faszinierenden Tieren vertraut machen, spannende Informationen weitergeben und viele Fragen beantworten:
• Wie bedroht sind diese eleganten Schwimmer?
• Wie kann der Lebensraum der Pinguine geschützt werden?
• Was fressen Pinguine am liebsten und wie oft?
• Warum fressen Pinguine ihren Fisch immer mit dem Kopf zuerst?
Um all das und noch viel mehr, dreht es sich zwischen 10 und 15 Uhr am Infostand bei den Humboldt Pinguinen, an dem es auch Exponate der LI-Zooschule bei Hagenbeck zum Thema Pinguine zu sehen gibt.
Veranstaltungs-Details
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25. April 2026zwischen 10.00 und 15.00 Uhr


