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Es grünt so grün – Botanische Vielfalt im Tierpark

Ob Urwelt-Mammutbaum, Echte Quitte, Seesternbaum, Geschlitztblättrige Kastanie oder Ginkgo – während seiner Reisen in fremde Länder sammelte Carl Hagenbeck auch eine Fülle an Pflanzen. Botanisch gesehen bietet der 19 Hektar große Tierpark zu jeder Jahreszeit eine beeindruckende Pflanzenvielfalt auf dem sechs Kilometer langen Wegenetz.

Ein wahrer Hingucker ist der Taschentuchbaum beim Imbiss-Pavillon gegenüber der Vietnam-Sikahirsch-Anlage. Noch bis Juni zeigt der Baum seine 18 Zentimeter langen, weißen und herunterhängenden Blüten, die an Papiertaschentücher erinnern. Da die Blüten aber auch weißen Tauben ähnelt, die sich im Baum niedergelassen haben, wird das Gehölz auch Taubenbaum genannt. Ende des 19. Jahrhunderts gelangten die nussförmigen Kerne des Taschentuchbaumes nach Europa und sorgen seitdem für eine Verbreitung des beliebten Zierbaumes, in heimischen Gärten wie auch in Parkanlagen.
Einige Gehege weiter, an der Vogelwiese am Eismeer, steht der Blauglockenbaum im Moment in voller Blüte. Wegen seines majestätischen Aussehens während der Blütezeit wird das Gehölz auch Kaiserbaum genannt. Auffällig und intensiv leuchtend hängen die üppigen blauvioletten Blütentrauben von den Ästen.

Ein sehr seltenes Gehölz wächst am Abenteuerspielplatz und strahlt mit einer auffällig hell-gelben und leuchtenden Blütenpracht - die Eschenblättrige Forsythie. Die sommergrünen Forsythien gehören zu den beliebtesten und bekanntesten Frühlingsgehölzen Deutschlands. Die erste Forsythie kam 1833 nach Europa und ist ein eher anspruchsloser und winterharter Strauch.

Neben den 1.850 Tierparkbewohnern lohnt sich der Blick ebenso an den Rand der Anlagen und auf die angelegten Grünflächen. Dank des emsigen Gärtnerteams gibt es für die Gäste auch botanisch eine farbenfrohe Vielfalt. Hinweisschilder an den wichtigsten Bäumen geben spannende Informationen über die Pflanzen preis.

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