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Bronzeskulpturen im Park restauriert

Bis zu 112 Jahre sind die Bronzefiguren im Tierpark Hagenbeck alt und gehören seit Langem zum Gesamtarrangement des Parks. Die Zeit, Wind und Wetter setzten den Figuren und Schmuckelementen zu, sodass sie dringend bearbeitet werden müssen. Die Firma Recovis aus Quickborn übernimmt seit Mai 2018 die Restaurierungen der denkmalgeschützten Objekte.

Bereits im vergangenen Jahr wurde der Drachenspeier am Japan-Teich aufwendig restauriert. Eine dicke Kalkschicht im Drachenkopf verhinderte das Speien des Brunnens. Mittlerweile spritzt das Wasser wieder in hohem Bogen über den Japan-Teich. Auch die Arbeiten an der Kranich-Skulptur an der Thailändischen Sala, den zwei Riesenschlangen am Himalaya-Tahr-Felsen, an der Heinrich Hagenbeck Tafel und an der Gedenkplatte Urs Eggenschwylers sind bereits abgeschlossen.

 

 

Voruntersuchungen bei der Adler-Skulptur an der japanischen Brücke haben ergeben, dass sich zahlreiche Risse im Material gebildet haben, ein Flügel instabil ist und zahlreiche Schrauben durchgerostet sind. Auch bei der Carl Hagenbeck-Büste sind die Voruntersuchungen sowie die Reinigungs- und Freilegungsarbeiten bereits abgeschlossen, sodass bald die Konservierung mit Wachs beginnen kann. Da die Arbeiten erst ab zehn Grad Celsius durchgeführt werden können, ist das zweiköpfige Restaurierungsteam auf wärmere Temperaturen angewiesen.

Noch knapp vier Wochen werden die Arbeiten an der Carl Hagenbeck- Statue am Historischen Jugendstil-Tor andauern. Zunächst müssen die Schmutzverkrustungen entfernt werden, damit die Wachskonservierung aufgetragen werden kann. Noch heute erinnert die Statue von Carl Hagenbeck mit seinem Lieblingslöwen Triest an eine Begebenheit in der Löwenschlucht. Auf der Tafel ist folgende wahre Geschichte nachzulesen:

„Carl Hagenbeck hatte zu vielen seiner Tiere ein enges Verhältnis. Auf seinen täglichen Rundgängen kamen sie ans Gitter, ließen sich von ihm das Fell kraulen und Leckerbissen zustecken. Einige Tiere besuchte er auch in den Gehegen. So ging er regelmäßig zu einer Gruppe dressierter Löwen und Tiger in die gitterlose Raubtierschlucht. Eines Tages stolperte er und einige Tiere stürzten sich auf ihn. Der Löwe Triest warf sich dazwischen und rettete Carl Hagenbeck das Leben."

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