Schnellinfos

Männertausch in Hagenbecks Eisbärengehege

Blizzard, der 13 Jahre alte Eisbärenmann, der 2012 aus Rostock nach Hamburg reiste, zog nun weiter in den Zoo Karlsruhe. Dafür lebt jetzt der 19-jährige Kap aus Karlsruhe an der Seite von Hagenbecks Eisbärin Viktoria. Hintergrund ist eine Entscheidung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), diese beiden genetisch besonders wertvollen Raubtiere zu verpaaren. Das individuelle Merkmal des stattlichen Eisbären, der am 16. Oktober 2000 im Zoo Moskau geboren wurde, sind seine riesigen Pranken.
Nachdem sich bei Viktoria über mehrere Jahre keine Trächtigkeit eingestellt hatte, führte ein Expertenteam des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung im Jahr 2018 weltweit eine der ersten künstlichen Eisbärenbesamungen bei Viktoria durch – mit dem Sperma von Kap. Die Eisbärin überstand dieses Abenteuer zwar blendend, doch leider blieb auch diese aufwendige Maßnahme erfolglos. Generell gelang es bislang nicht, eine Eisbärin künstlich zu besamen.

Schon bald leben Viktoria und Kap in dem gleichen Gehege – dann soll es die Natur richten. Noch ist Kap für die Gäste des Eismeers allerdings nicht zu sehen. Hinter den Kulissen soll er sich ganz in Ruhe einleben und seine neue Partnerin erst einmal durch ein Schmusegitter kennenlernen.

Auch Eisbär Blizzard, der zukünftig in Karlsruhe lebt, hat eine neue Partnerin an seiner Seite:
Die 5 Jahre alte Eisbärendame Charlotte aus Hannover. Nachdem ihre Mitbewohnerin Milana im November 2019 für Nachwuchs sorgte, wurde über das EEP ein neues Zuhause für Charlotte gesucht – und damit auch ein neuer Partner.

Stark bedroht
Seit 2006 steht der Eisbär auf der Roten Liste der Naturschutzorganisation IUCN. Der Bestand ist als „gefährdet" eingestuft. In der Arktis leben nur noch etwa 20.000 – 25.000 Eisbären. Nach Einschätzung der IUCN wird die Bestandentwicklung des Eisbären als rückläufig eingestuft.

Tickets & mehr gibt's hier

Hagenbeck Online-Shop

Weitere News

Tierpark und Tropen-Aquarium Hagenbeck schließen ab dem 2.11.

Aufgrund der Verordnung des Hamburger Senats vom 30. Oktober 2020 müssen der Tierpark Hagenbeck sowie das Tropen-Aquarium ihre Tore ab Montag, den 2. bis zum 30. November 2020 leider wieder schließen.
Mehr erfahren

Genetisch wertvolle Leoparden aus Südkorea

Mit Bum-i und Max sind zwei genetisch besonders wertvolle Nordchinesische Leoparden aus dem fernen Südkorea nach Hamburg umgezogen. Der Tierpark Hagenbeck trägt eine große Verantwortung für diese seltene Leopardenunterart.
Mehr erfahren

Einzug von urzeitlichen Tieren

Sobald das Tropen-Aquarium wieder geöffnet ist, wartet eine neue, höchst spannende und bizarre Tierart auf die Besucher. Pfeilschwanzkrebse (Tachypleus gigas) bewohnen seit Kurzem die Tropen-Lagune in der Unterwasserwelt des Aquariums.
Mehr erfahren

Halloween-Frühstück für die Elefanten

Ein Teppich bunter Herbstblätter, in dem Äpfel und Wurzeln versteckt waren, große Halloween-Kürbisse und zahlreiche Stangen Mais – für uns Menschen ist das in erster Linie eine hübsche Herbst-Dekoration. Doch für unsere jungen Elefantenkinder Raj und Santosh sind das vor allem ein großes Abenteuer und eine spannende Abwechslung.
Mehr erfahren

Zwergotterbabys zu sehen

Die Zeit hinter den Kulissen ist vorbei. Die Zwergotterjungtiere sind mittlerweile kräftig und fit genug, um ihre weitläufige Außenanlage im Orang-Utan-Haus zu erkunden. Hier können die munteren Drei zusammen mit ihren Eltern ab sofort beim Schwimmen durch den Wassergraben beobachtet werden.
Mehr erfahren