Schnellinfos

Kleines Kalb mit großen Ohren

Er hat weiches braunes Fell, dunkle Knopfaugen, weiße Längsstreifen und auffällig große Ohren. Der kleine Große Kudu kam Ende August nach einer Tragzeit von rund 220 Tagen auf die Welt. Bereits nach kurzer Zeit stand die Antilope auf eigenen, noch wackeligen Beinen. Die erste Zeit verbringt das Jungtier, zur Festigung der Mutter-Kind-Bindung, mit Mama Nilaya im Kuduhaus. Doch schon in den kommenden Wochen wird der niedliche Bock in der Giraffen-Savanne unterwegs sein. Allerdings ist dann ein gutes Auge nötig, um das Kälbchen zu entdecken, denn Große Kudus sind Ablieger. Das bedeutet, dass die Mutter den Nachwuchs vorerst ausschließlich zu den fünf bis sechs Mahlzeiten am Tag ruft, während das Kalb in der restlichen Zeit an einem geschützten Platz ruhig wartet. Mit knapp vier Wochen läuft das Jungtier dann in der Herde mit.

Die Kälber werden ein gutes halbes Jahr lang gesäugt. Danach schmecken dann auch Blätter von Luzerne, Brennnesseln und Brombeeren. Etwa zwei Jahre – bis er ausgewachsen und zu einem stattlichen Kudubock herangewachsen ist – verbringt der junge Kudu nun an der Seite seiner Mutter. Stolze 250 Kilogramm wird er dann auf die Waage bringen und die typischen gedrehten Hörner tragen.

Die Heimat dieser beeindruckenden Antilopen sind die Savannengebiete Afrikas. Kudus sind sehr scheu. Mit ihren unübersehbaren Ohren nehmen sie verdächtige Geräusche selbst aus großer Entfernung wahr. Und obwohl der Bock noch sehr klein ist, zieren den Nachwuchs bereits auffällig große Ohren, ein typisches Merkmal dieser Kudu-Art.

Tickets & mehr gibt's hier

Hagenbeck Online-Shop

Weitere News

Erster MeeresDialog war ein voller Erfolg

Der erste Termin der Veranstaltungsreihe "Hamburger MeeresDialog" am 14. November im Tropen-Aquarium war ein voller Erfolg. Alle Gäste der ausgebuchten Abendveranstaltung lauschten gespannt dem Vortrag von Prof. Dr. Ulf Riebesell vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zum Thema „Können wir mit unseren Ozeanen die Pariser Klimaziele noch erreichen?"
Mehr erfahren

Aufgepasst - Neue Mitbewohner in der Unterwasserwelt

In der Schatzkammer des Tropen-Aquariums schwimmen seit Kurzem neue Meeresbewohner umher. Geduld und ein gutes Auge sind nötig, um die zum Teil winzigen und gut getarnten Tiere zu entdecken. Ein Informations-Terminal in der Schatzkammer, die sich links neben der Futterküche befindet, gibt Aufschluss über die einzelnen Bewohner der unterschiedlichen Becken.
Mehr erfahren

Die Wintersaison beginnt

Wenn die ersten Blätter fallen, verändert sich nicht nur das Gesicht der Natur – auch im Tierpark Hagenbeck stehen herbstliche Änderungen an. Ab dem 27. Oktober ist der Tierpark täglich von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Ab dem 4. November nutzen Sie bitte den Haupteingang für Ihren Besuch des Tierparks, der Nebeneingang am Gazellenkamp bleibt bis zum Frühjahr geschlossen.
Mehr erfahren

Gruselfrühstück für die Paviane

Kariertes Hemd, Tierpflegerhose und ein gruseliger Kürbiskopf – eine Vogelscheuche der anderen Art erwartete die 45-köpfige Affenbande auf dem Pavianfelsen am heutigen Morgen. Der mit Heu und Nüssen ausgestopfte Geselle war jedoch nicht der einzige Vorbote des Halloweenfestes.
Hier geht es zum Video.

 

Mehr erfahren

Nachwuchs bei den Schlangenschönheiten

Leuchtendes Rot umrahmt von sattem Schwarz auf cremeweißfarbenen Untergrund – ihre auffällige Zeichnung macht die Arizona Bergkönigsnatter zu einer außergewöhnlich hübschen Schlange. Jetzt sind sechs Jungtiere dieser Schönheiten im Tropen-Aquarium geschlüpft.
Mehr erfahren