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Antilopenzuwachs – Neuer Kudubock bringt neue Gene mit

Nachdem Mandela, Hagenbecks langjähriger Zuchtbock bei den Großen Kudus (Tragelaphus strepsiceros), Mitte letzten Jahres an Altersschwäche verstorben war, zog mit Tayo Mitte Dezember ein neues Männchen aus dem Zoo Krefeld in die Hagenbeck Gruppe ein. Tayo bedeutet der Glückliche - ein Name, den Tierpfleger Thomas Günther nicht ohne Grund aussuchte: Gleich sechs weibliche Kudus erwarteten den Neuankömmling aus Nordrhein-Westfalen. Im Laufe der kommenden Wochen werden die Jungtiere des vergangenen Jahres an verschiedene Zoos abgegeben, sodass die Stammgruppe langfristig aus dem neuen Männchen und vier Weibchen bestehen soll. Gemeinsam leben die Kudus in der Giraffen-Savanne zusammen mit dem Marabu (Leptoptilos crumeniferus) und den Impalas (Aepyceros melampus).

Die Heimat dieser beeindruckenden und größten Antilopen sind die Savannengebiete Afrikas. Große Kudus sind sehr scheu und werden bis zu 1,70 Meter groß und bis zu 270 Kilogramm schwer. Mit ihren unübersehbaren Ohren nehmen sie verdächtige Geräusche selbst aus großer Entfernung wahr. Männliche Kudus tragen ein auffälliges Schraubengehörn auf dem Kopf, welches bis zu einem Meter lang werden kann. Tayos Hörner sind erst rund 25 Zentimeter lang. Die weiblichen Tiere sind dagegen hornlos. Neben den großen Ohren sind die Kudus an den sechs bis zehn weißen Streifen in ihrem braunen Fell gut zu erkennen.

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