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Bären ziehen sich in Höhlen zurück

Mit den sinkenden Temperaturen merken auch die Tiere, dass die kalte Jahreszeit näher rückt. Kamtschatka- und Eisbären haben mehr Appetit und ihr Verhalten wird auffällig ruhig. Ein deutliches Zeichen für die Tierpfleger, dass sich die Tiere in ihre Höhlen zurückziehen wollen, um dort auf den Frühling warten.

Kamtschatkabärin Mascha ruht bereits seit dem 24. Oktober in ihrer Höhle im Bärenstall. Anders als beim Winterschlaf vieler kleiner Säugetiere sind Atmung und Herzschlag normal. Die meiste Zeit des Tages verschläft sie. In den Wachphasen steht die Bärin ab und zu auf, schaut sich um oder bewegt sich einige Schritte. Zwei Mal täglich kontrollieren die Tierpfleger über einen Monitor, ob alles in Ordnung ist. Leonid, das Kamtschatkabären-Männchen, ist zurzeit noch im Gehege unterwegs, doch auch er zeigt bereits Anzeichen, dass er das Innengehege bald nicht mehr verlassen wird, um sich zur Winterruhe zu begeben. Gäste des Tierparks können die ruhenden Bären dann über einen Monitor am Außengehege beobachten.

Für die Bären ist es während der Winterruhe nicht notwendig, zu fressen oder zu trinken, da sie sich im Vorfeld eine dicke Fettschicht angefuttert haben. Diese wird benötigt, denn während der gesamten Ruhephase verlieren die Tiere rund ein Drittel ihres Körpergewichtes. Im Tierpark Hagenbeck stehen den Bären allerdings beheizte Tränken zur Verfügung.

Auch Eisbärendame Victoria wird langsam ruhiger und wird sich vermutlich in den kommenden Tagen in ihre Höhle im Eismeer zur Winterruhe zurückziehen. Männliche Eisbären, wie unser Blizzard, halten keine Winterruhe. Im Februar oder März kommenden Jahres werden die ruhenden Bären wieder lebhafter, bewegen sich mehr und machen den Tierpflegern mit ihrem aktiveren Verhalten deutlich, dass sie raus möchten. Die Winterruhe ist dann vorbei.

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