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Tierische Abkühlung mit Rieseneis

Ein kühles Bad und ein leckeres Eis – ein Genuss bei hochsommerlichem Wetter.

36 Grad Celsius wurden in Hamburg gemessen. Ist es zu warm für die Tiere im Tierpark Hagenbeck? „Definitiv nicht, die Tiere kommen gut mit den Temperaturen klar", weiß Reviertierpfleger Tobias Taraba. „Sie ziehen sich zurück, bewegen sich wenig und einige nehmen gern ein kühles Bad."

Trotzdem servierte er seinen Schützlingen vorab eingefrorene Eisbomben – mit Leckereien wie Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst. Für die Kamtschatkabären Mascha und Leonid gab es zwei der gut sieben Kilo schweren Brocken. Auf der Halbinsel Kamtschatka, der Heimat unserer Bären, ist es heute mit 27 Grad auch recht sommerlich.

In Sibirien, einem Teil des natürlichen Verbreitungsgebietes unserer Tigerfamilie, zeigt das Thermometer hingegen lediglich 24 Grad an. Die Tiger bekamen eine größere Eisbombe, die sich Jungtier Anushka, eine begeisterte Schwimmerin, nach einigem Zögern holte. Schwester Dascha und Mutter Maruschka sahen lediglich interessiert vom Rand des Wassergrabens zu. „Die Eisbomben dienen auch der Beschäftigung der Tiere", erklärte Taraba. „Sie müssen sich ihr Futter damit erarbeiten."

In allen Gehegen gibt es Sonnen- und Schattenplätze, sodass die Tiere sich aussuchen können, wo sie sich am wohlsten fühlen. Viele Stallungen sind geöffnet, da es in den Häusern noch kühler ist, als im Schatten von Bäumen und Büschen. Auch dahin können sich die Tiere nach Belieben zurückziehen. In etlichen Gehegen kommen Rasensprenger zum Einsatz, die gern als kühle Dusche von den Bewohnern genutzt werden.

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