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Fische – Unterschätzte Schwimmer

Fische gehören zu den ältesten und artenreichsten Wirbeltieren. Schon vor 450 Millionen Jahren besiedelten die ersten Fische unsere Meere. Mehr als 30.000 verschiedene Arten leben heute in unseren Bächen, Flüssen und Meeren. Ob im eiskalten Nordpolarmeer, in der Tiefsee, in flachen Tümpeln oder in den warmen Gewässern der Tropen – Fische sind sehr gut angepasst und wahre Überlebenskünstler.
Der Tag der Fische, der jährlich am 22. August stattfindet, soll nicht nur auf die faszinierenden Meeresbewohner hinweisen, sondern vielmehr ein Bewusstsein für bedrohte Fischarten, die zunehmende Überfischung, die schwindenden Lebensräume und die Verschmutzung der Meere schaffen. Weltweit gelten 33 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt. Dabei sind Fische schützenswerte Lebewesen und enorm wichtig für die maritimen Ökosysteme.

Oft werden Fische unterschätzt und für stumm gehalten. Doch auch wenn eine Kommunikation der Tiere auf den ersten Blick unmöglich scheint, so verständigen sich Fische sehr wohl. Beispielsweise mit elektrischen oder akustischen Signalen wie fiepen, knarren, schnalzen oder knarzen. Wie Wissenschaftler inzwischen herausgefunden haben, empfinden Fische Freude und Schmerz und können sogar Werkzeuge benutzen.

Alle Tiere im Tropen-Aquarium, darunter mehr als 5.000 Fische, sind Botschafter für ihre Artgenossen in freier Wildbahn. Die Beobachtung der Meeresbewohner inmitten ihrer naturnah gestalteten Aquarien soll nicht nur Empathie erzeugen, sondern vielmehr das Bewusstsein schaffen, dass wir Menschen eine große Verantwortung für die Natur und die Tiere tragen, die auf unserem Planeten leben.

Einen Einblick in die Unterwasserwelt des Tropen-Aquariums sehen Sie hier.

 

Fotos: Götz Berlik und Lutz Schnier

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