Schnellinfos

51Rothschild-Giraffe

(lat. Giraffa camelopardalis rothschildi)
Wissenschaftlicher Name:
Giraffa camelopardalis rothschildi
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Afrika
Lebensraum:
Baumsteppen
Nahrung:
Gräser, Blätter, Rinde
Größe:
4,60 - 5,60 m
Gewicht:
1100 - 1800 kg
Tragzeit:
15 Monate

Kraftvoller Zungenschlag

Die Rothschild-Giraffen sind die größten Bewohner afrikanischer Baumsteppen. Diese Riesen finden in Höhen von bis zu fünf Metern ihre Nahrung, die in erster Linie aus Blättern und kleinen Ästen besteht. Am liebsten beweiden die Tiere Akazien. Dabei greifen die Tiere einen Zweig mit ihrer bis zu 50 cm langen, muskulösen Zunge, ziehen ihn ins Maul und streifen die Blätter ab.
Trotz der Dornen nehmen Mund und Zunge der Tiere keinen Schaden. Eine Giraffe ist rund 16 bis 20 Stunden am Tag mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt, dabei frisst sie rund 30 kg Blätter und Zweige pro Tag.

Im Tierpark Hagenbeck leben die Rothschild-Giraffen zusammen mit Großen Kudus, Nördlichen Hornraben, Marabus und Impalas in einer weitläufigen Freianlage.

Nahrung

Wie gefährdet ist die Rothschild-Giraffe??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.