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53Kleiner Panda

(lat. Ailurus fulgens)
Wissenschaftlicher Name:
Ailurus fulgens
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Himalaya
Lebensraum:
Bergwälder und Bambusdickichte
Nahrung:
Bambus und andere Pflanzen, selten kleine Nagetiere
Größe:
50 - 60 cm
Gewicht:
3 - 5 kg
Tragzeit:
112 - 158 Tage

Auf behaarten Sohlen

Der Kleine Panda, auch Katzenbär oder Roter Panda genannt, ist zwar mindestens so hübsch wie der Große Panda, aber nicht mit letzterem verwandt. Er besitzt ein weiches rostrotes Fell und einen langen buschigen Schwanz mit scharf abgegrenzten, hell rötlichen Ringen.

Der Lebensraum des Kleinen Pandas sind Bergwälder und Bambusdickichte in 1.800 bis 4.000 Metern Höhe am Südosthang des Himalaya. Überwiegend ernährt er sich von Bambusschösslingen, Gräsern, Wurzeln, Beeren und Früchten. Eher selten erbeutet er Jungvögel, Eier oder kleinere Nagetiere.

Auffällig sind seine behaarten Sohlen, die man sonst nur beim Großen Panda oder dem Eisbären findet. Sie vermindern die Gefahr des Ausrutschens und verringern zusätzlich den Wärmeverlust auf dem schnee- und eisverkrusteten felsigen Gebirgsboden. Der Kleine Panda ist ein sehr scheues Tier und lebt meist allein, seltener in Paaren.

Die IUCN stuft den Kleinen Panda seit 1996 als gefährdet ein. In manchen Gegenden des südwestlichen Chinas wurde und wird er wegen seines Fells gejagt. Dies und die kontinuierliche Abholzung der Wälder haben ihn zu einer bedrohten Art gemacht.

Im Tierpark Hagenbeck können Sie den Kleinen Panda beim historischen Felsen zusammen mit den Himalaya-Tahren beobachten.

Schauvorführung im Sommer: 15:00 Uhr. Aus organisatorischen oder tiergärtnerischen Gründen sind Ausfälle möglich.

Nahrung

Wie gefährdet ist der kleine Panda?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.