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47 Nordafrikanischer Rothalsstrauß

(lat. Struthio camelus camelus)
Wissenschaftlicher Name:
Struthio camelus camelus
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Nordafrika
Lebensraum:
Savannen
Nahrung:
Körner, Gräser, Kräuter, Blätter, Blüten, Früchte, kleine Insekten
Größe:
2 - 2,50 m
Gewicht:
80 - 110 kg
Brutzeit:
40 - 46 Tage

Flugunfähiger Riesenvogel

Er ist der größte Vogel der Welt – fliegen kann er aber nicht. Der Nordafrikanische Rothalsstrauß ist jedoch ein hervorragender Läufer: Bis zu 65 km/h Spitzengeschwindingkeit kann er erreichen und läuft so sogar vielen Raubtieren leicht davon.

An der rosarot bis kräftig rot schimmernden Haut von Hals und Oberschenkel der Hähne kann man die Rasse der Nordafrikanischen Rothalsstauße leicht erkennen. Eine Straußenhenne kann bis zu 15 Eier legen. Ein einziges Ei erreicht dabei ein Gewicht von bis zu 1,6 Kilogramm – das entspricht in etwa 20 Hühnereiern. Wie bei Straußen üblich, wird das Gelege vom Hahn bebrütet, und nach etwa 40 bis 46 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Kurz vor dem Schlüpfen nehmen die Jungtiere durch Stimmungsfühlungsrufe Kontakt zum Vater auf. Die Weibchen beteiligen sich weder an der Brut noch an der Aufzucht der Jungtiere.

Übrigens: Dass der Strauß seinen Kopf bei Gefahr in den Sand steckt, stimmt nicht. In Wahrheit würde er dies niemals tun, da Sand in Augen, Nase und Ohren eindringen würde. Im Tierpark Hagenbeck können Sie den Nordafrikanischen Rothalsstrauß auf der Afrikanischen Steppe zusammen mit Chapman-Zebras und Warzenschweinen entdecken.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Rothalsstrauß??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.