Schnellinfos

35 Sonnensittich

(lat. Aratinga solstitialis)
Wissenschaftlicher Name:
Aratinga solstitialis
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Tropische Wälder
Nahrung:
Früchte, Beeren, Blüten, Samen, Nüsse und Insekten
Größe:
30 cm
Gewicht:
120 g
Brutzeit:
23 Tage

Von der Sonne geküsst

Intensiv gelb, orange und rot, mit grünen Akzenten an Flügeln und Schwanz – so lässt der Sonnensittich selbst graue Wintertage in Hamburg erstrahlen. Die Papageienart stammt ursprünglich aus Südamerika und bevölkert dort vor allem tropische Wälder und Waldränder.

Für lange Zeit galt der Bestand des Sonnensittichs als gesichert. Im Jahr 2008 wurde er jedoch auf die Rote Liste der gefährdeten Tierarten der Weltnaturschutzunion gesetzt. Sein strahlendes Federkleid macht ihn zu einem begehrten Jagdobjekt und Haustier, sodass heute wohl mehr Sonnensittiche in menschlicher Obhut als in freier Wildbahn leben.

Besucher des Tierparks Hagenbeck können den Sonnensittich in der Außenvoliere des Vogelhauses beobachten.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Sonnensittich?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.