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50 Afrikanischer Löwe

Panthera leo
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Afrika
Lebensraum:
Afrika (Savannen, Halbwüsten, Trockenwälder)
Nahrung:
Fleisch
Größe:
1,00 m - 1,10 m
Gewicht:
180 kg - 220 kg
Tragzeit:
108 - 115 Tage

Ein König unter den Tieren

Der Löwe übt seit jeher eine große Faszination auf den Menschen aus. In vielen Kulturen wird ihm besondere Kraft, Anmut und Würde nachgesagt – daher auch der Titel „König der Tiere". Dem gegenüber steht der Mythos der „menschenfressenden Bestie". So musste beispielsweise Herkules als eine seiner zwölf Aufgaben den furchteinflößenden Nemeischen Löwen töten.

Der Afrikanische Löwe (Panthera leo) war ursprünglich in ganz Afrika über Vorderasien bis nach Indien verbreitet. Heute leben die Tiere in Afrika südlich der Sahara sowie in einem Naturschutzgebiet auf der indischen Halbinsel Kathiawar. Nach den Tigern (Panthera tigris) sind Löwen die zweitgrößten Großkatzen. Sie entstammen einer gemeinsamen Linie mit dem Tiger und sind eng mit Leoparden und Jaguaren verwandt. Noch heute sind Tiger und Löwen paarungsfähig und bringen zum Teil sogar fortpflanzungsfähige Nachkommen zur Welt.

Löwen leben in Rudeln, welche aus mehreren Weibchen und Jungtieren bestehen und immer von einem starken Männchen angeführt werden. Die Großkatzen sind reine Fleischfresser. Die Jagd auf Beutetiere ist häufig Aufgabe der Weibchen in den kühlen Morgen- und Abendstunden.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Afrikanische Löwe?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.