Hagenbeck Stiftung - Hamburgs tierisches Original

Hamburgs tierisches Original

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365 Tage tierisches Vergnügen

Artenschutz und Tierzucht

© Hagenbeck

Die zeitgemäße Tiergärtnerei ist geprägt durch den Arche-Noah-Gedanken. Unser Tierpark hat nicht nur die Aufgabe, Tiere zu zeigen und damit den Besucher für eine schützenswerte Umwelt zu sensibilisieren, sondern sich darüber hinaus aktiv an der Erhaltung vieler bedrohter Tierarten zu beteiligen. Hagenbeck handelt gemäß der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie und arbeitet durch Haltung und Zucht vieler von der Ausrottung bedrohter Arten an der Verwirklichung dieser Ziele mit. Der Bestand vieler Tiere wird auf internationaler Ebene registriert und koordiniert. Die vielen außergewöhnlichen Nachzuchten sind der lebende Beweis für die Hagenbeck’schen Erfolge.

Eine ganz besondere Beziehung verbindet den Tierpark beispielsweise mit den seltenen Onagern. Die ersten Onager brachte eine Hagenbeck-Expedition 1954 aus den persischen Salzwüsten nach Hamburg. In den folgenden Jahren standen die Halbesel in Persien durch Wilderei praktisch kurz vor der Ausrottung! Doch aus der mitgebrachten Herde züchtete man bei Hagenbeck bisher mehr als 80 Fohlen. Der größte Teil von ihnen lebt inzwischen in anderen zoologischen Gärten, um die weltweite Zucht auf einer breiteren genetischen Basis auszubauen. In Zoos leben derzeit insgesamt 147 Onager. Für den Schutz dieser Tierart besteht dringender Handlungsbedarf. Die Zahl der wild lebenden Tiere nimmt stetig ab. Der Tierpark Hagenbeck hat in Europa die Zuchtkoordination für Onager übernommen und leistet damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Arterhaltung.

Weitere Beispiele für Artenschutz und Tierzucht:

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