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Schnellinfos

Fütterungen

Zu bestimmten Tageszeiten herrscht helle Aufregung in den Gehegen. Die Tapire kommen aus dem Gebüsch, die Stachelschweine tippeln auf und ab und selbst die sonst so ruhigen Giraffen recken ihre ohnehin langen Hälse. Der Grund: Futter.

Vor den Augen der Besucher erhalten die Bewohner des Tierparks Fisch, Fleisch, Obst und andere Leckereien. Dabei plaudern die Tierpfleger aus dem Nähkästchen des Tieralltages, beantworten Ihre Fragen und zeigen live und in Farbe, was man in keinem Lexikon nachlesen kann. Diese beliebten Schaufütterungen spiegeln die lange Tradition des Hamburger Tierparks wider: Bei Hagenbeck geht es nicht nur um das Entertainment – wir möchten, dass Sie spannende Informationen über unsere Tiere mit nach Hause nehmen.

Wollen Sie lieber selbst füttern? Kein Problem. Paviane, Alpakas, Zwergziegen und sogar die Asiatischen Elefanten freuen sich über gesundes Hagenbeck-Futter. In den Sommermonaten schauen Sie beim Füttern der Langhälse* in sanfte Giraffenaugen, bevor sich die bis zu 40 Zentimeter lange Greifzunge um die dargebotenen Köstlichkeiten schließt. Ein Erlebnis, das Sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten!

*Die Giraffen können von März bis Oktober nur an den Wochenenden und Feiertagen gefüttert werden (witterungsbedingt).

Wer futtert wann und wo? Hier können Sie sich genau über Orte und Zeiten unserer Schaufütterungen informieren.

Bitte beachten Sie, das es aus tiergärterischen Gründen zu Ausfällen kommen kann.

Fütterungszeiten

  1. Krokodile

    10:30

    Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag können Sie im Tropen-Aquarium die Vorstellung der Krokodile am Krokodil-See miterleben.

  2. 10 Nasenbären

    11:00

    Die südamerikanischen Kleinbären sind sehr geschickte Kletterer. In ihrem Gehege stehen Bäume mit rauer Rinde, in denen die kräftigen Krallen gut Halt finden. Ringsumher gibt es nur Bäume mit glatter Rinde, die dafür sorgen, dass die Nasenbären ihren Bereich nicht verlassen können.

    16 Grünflügel-Aras

    11:00

    Hat sich ein Paar gefunden, bleibt es ein Leben lang zusammen. bei uns brüten die Aras regelmäßig. Besucher können dank Kameras das Brutgeschehen via Monitor verfolgen.

    38 Südamerikanische Seebären

    11:00

    Seebären sind die einzigen Robben, die gleichzeitig Kletterkünstler sind. Die Tiere können die hinteren Flossen unter der Körper zeigen und tatsächlich Felsen erklimmen.

  3. 51 Rothschild-Giraffen

    11:30

    Die Riesen der afrikanischen Steppe haben Greifzungen, die sie bis zu 30 Zentimeter weit aus ihrem Maul strecken können. Damit können sie selbst zwischen dornigen Akazienästen das zarte Grün abzupfen. Rothschild-Giraffen sind die am stärksten bedrohte Unterart der Langhälse.

  4. 32 Flachland-Tapire

    12:00

    Sie leben in dichtem Dschungel, können nicht gut sehen, aber exzellent riechen und hören. Sie verständigen sich untereinander mit Zwitscherlauten, die nicht so recht zu den großen Körpern passen wollen.

  5. 49 Weißschwanz-Stachelschweine

    13:30

    Während der Vorstellung wird demonstriert, was sie mit ihrem Stachelkleid anfangen können. Vor Stachelschweinen haben selbst Löwen Respekt.

    70 Sumatra Orang-Utans

    13:30

    Waldmensch ist die übersetzte Bedeutung von Orang-Utan. Durch die extreme Abholzung des Regenwaldes haben sie im Freiland immer weniger Lebensraum. Die Art ist stark von der Ausrottung bedroht.

  6. 7 Asiatische Elefanten

    14:00

    Asiatische Elefanten leben in überwiegend weiblichen Familiengruppen, die von einer Leitkuh geführt werden. Junge Bullen werden mit Beginn der Geschlechtsreife ausgestoßen. Bullen sind nur zum Deckakt gern gesehen. Da der Mensch immer mehr vom Lebensraum in Wäldern und Dornenbuschland beansprucht, ist diese Art stark von der Ausrottung bedroht.

  7. 22 Kamtschatkabären

    14:15

    Diese großen Braunbären sind Allesfresser. Was immer sich an Essbarem finden lässt, wandert in die Mägen. Im Herbst fressen sich die Bären ihren Winterspeck mit Lachsen an – vorausgesetzt, die Kaviarmafia hat ihnen welche übrig gelassen.

  8. 17 Rosa Pelikane

    14:30

    Das Einkaufsnetz ist immer dabei: Pelikane haben im Unterschnabel eine sehr elastische Haut. Wenn sie auf Fischfang sind, dient sie ihnen als Kescher für den Fang.

  9. 39 Pazifische Walrosse

    15:00

    Die größten aller Robben können schwimmend schlafen. Ein Luftsack in der Kehle sorgt wie eine Schwimmweste dafür, dass sie auch ohne Schwimmbewegungen nicht untergehen. Walrosse saugen kleine Krebstiere, Schnecken und Tintenfische aus Felsspalten und Steinfeldern.