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Babyboom im Tierpark

Neben mehr als 30 niedlichen Schwarzschwanz-Präriehunden, den Hirschziegenantilopen und einem Zebrababy erblickten auch in anderen Tieranlagen im Tierpark Jungtiere das Licht der Welt. Im Bisonrevier wurde am 7. Juni ein Wapitimädchen geboren, nach einer Tragzeit von etwa 256 Tagen und einem Gewicht von rund 10 Kilogramm. Im Moment liegt die Kleine noch gut versteckt unter einem Baumstamm oder einer Ecke des Geheges, ein gutes Auge und Geduld sind nötig, um die hübsche Edelhirschkuh zu entdecken. Das Fell der Kleinen ist rötlichbraun mit weißen Flecken, die mit etwa 3 Monaten verschwinden. Wapitis stammen aus dem nördlichen Amerika. Ihr bevorzugter Lebensraum sind halb offene Wälder. Ihren Namen verdanken die Hirsche den Shawnee-Indianern: Sie benannten die Tiere nach ihrem auffälligsten Merkmal. Wapiti bedeutet bei den Shawnee „weißes Hinterteil".

Nur wenige Meter weiter erblickte ein Bisonkalb am 8. Juni das Licht der Welt. Nimoe ist nicht zum ersten Mal Mutter geworden und kümmert sich daher routiniert und liebevoll um ihren Nachwuchs. Das Fell des Bisonjungtieres ist im Moment noch hellbraun. Erst mit der Zeit verfärbt es sich dunkel und erreicht eine Länge von bis zu 50 Zentimetern. Damit sind die Tiere optimal vor Kälte geschützt und halten Temperaturen bis minus 30 Grad stand.
Ebenfalls am 8. Juni hat sich Nachwuchs bei den seltenen persischen Wildeseln – den Onagern – eingestellt. Auf staksigen Beinchen steht der kleine Hengst noch etwas wackelig neben Mutter Zora und blickt unsicher in seine neue Umgebung. Doch diese Halbeselart kann auch ganz anders, denn sie sind äußerst schnell. Im Galopp erreichen sie Geschwindigkeiten von 70 Kilometern pro Stunde, über längere Strecken sind für sie 50 km/h kein Problem. Damit sind diese Steppenbewohner erheblich schneller als Pferde. Der Tierpark Hagenbeck hat im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) die Zuchtkoordination für Onager übernommen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung.

Freuen Sie sich bei Ihrem Tierpark-Besuch auf viele niedliche Tierkinder. Manche von ihnen laufen sogar frei in der 19 Hektar großen Parkanlage umher, wie die Großen Maras oder auch Pampashasen genannt.

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