Schnellinfos

Die Uni zu Besuch bei den Elefanten

Ende September bekamen die Elefanten wissenschaftlichen Besuch. Wissenschaftliche Mitarbeitern der Technischen Universität Hamburg (TUHH) sowie Akustikexperten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) machten Testaufnahmen für ein mögliches interdisziplinäres Bachelor-Projekt. Die Ideen: Infraschallaufnahmen der Herde zu bekommen und zu bewerten, sowie Wärmebilder der Tiere aufzunehmen und daraus Schlüsse zu ziehen. Die gewonnen Daten könnten Grundlagen für unterschiedlichste Entwicklungen werden.
Zunächst wurde ein futuristisch anmutendes, riesiges Gestell mit 48 Mikrofonen aufgestellt. Angeschlossen an einen Computer nahm es jeweils drei Minuten lange Sequenzen in Bild und Ton auf, die dann im Rechner verarbeitet und sichtbar gemacht wurden. Die Datenmenge war dabei so groß, dass eine längere Aufnahmezeit nicht möglich war.
Die Aufnahmen mit der Wärmebildkamera muteten dagegen einfach an. Ein Kameramann filmte die Elefanten mehrfach bei verschiedenen Beschäftigungen. Im Bild war klar zu erkennen, dass zum Beispiel ein Rüssel gut durchblutet wurde, wenn das Tier damit arbeitete. Das Kamerabild zeigte diesen Bereich dann rot an. Ziel ist es, verschiedene Tierarten im Winter zu beobachten.
Alle Aufnahmen des Versuchstages sind ein Test für die Machbarkeit. Wenn die Ergebnisse wie erhofft ausfallen, wird es zwischen November 2019 und April/Mai 2020 eine Kooperation zwischen der TUHH, Hagenbeck und der LI-Zooschule für ein nächstes Bachelor-Projekt geben.

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