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51 Afrikanischer Marabu

(lat. Leptoptilos crumeniferus)
Wissenschaftlicher Name:
Leptoptilos crumeniferus
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Afrika
Lebensraum:
Savannen und Sümpfe in Afrika südlich der Sahara
Nahrung:
Fleisch, Fisch, kleine Säugetiere, Insekten
Größe:
bis 1,50 m
Gewicht:
5 - 7 kg
Brutzeit:
29 - 31 Tage

Dieser Vogel überführt Verbrecher

Der Marabu ist eine in Afrika vorkommende Vogelart aus der Familie der Störche. Mit einer Gesamtlänge von 140 Zentimetern gehört er unter den Störchen zu den größten Vertretern.

Marabus sind in erster Linie Aasfresser, ihr kräftiger langer Schnabel ist bei dem Verzehr verendeter Tiere äußerst hilfreich. Die Vögel siedeln gern in Gebieten mit reichlichem Nahrungsangebot, weshalb man sie auch oft in der Nähe von menschlichen Siedlungen beobachten kann. Neben Aas verzehren Marabus aber auch Insekten sowie kleine Säugetiere, Fische und Amphibien.

Die Hals- und Rückenfedern von Marabus sind sehr weich und werden zum Beispiel zu Mode-Accessoires wie Feder-Boas verarbeitet. Auch die Pinsel zur Sichtbarmachung von Fingerabdrücken in der Kriminalistik sind noch heute zum Teil aus Marabu-Federn.

Die Marabus leben im Tierpark Hagenbeck zusammen mit Rothschild-Giraffen, Großen Kudus und Impalas in der Giraffen-Savanne, die direkt neben Carl Hagenbecks berühmtem Afrika-Panorama liegt.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Afrikanische Marabu?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.