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58 Präriebison

(lat. Bison bison bison)
Wissenschaftlicher Name:
Bison bison bison
Klasse:
Säugetier
Herkunft:
Nordamerika
Lebensraum:
offenes Grasland der nordamerikanischen Prärien
Nahrung:
Gräser
Größe:
1,50 - 1,90 m
Gewicht:
550 - 950 kg
Tragzeit:
9 Monate

Nationaltier und König der Steppe

Fast war er ausgerottet, heute ist er neben dem Weißkopfseeadler das Nationaltier der Vereinigten Staaten: der Amerikanische Bison, der sich in die Unterarten Präriebison und Waldbison teilt. Man schätzt, dass um 1700 noch sechzig Millionen der eindrucksvollen amerikanischen Wildrinder in großen Herden durch die offene Prärie zogen. Ende des 19. Jahrhunderts war der Bestand durch eine intensive Jagd auf nur noch 835 Tiere dezimiert worden. Dank intensiver Schutzmaßnahmen sowie der Gründung großer Nationalparks, wie dem Yellowstone National Park, die als Rückzugsraum für die Bisons dienen, haben sich die Bestände erholt. Schätzungen gehen von rund 30.000 wildlebenden Tieren aus.

Trotz ihrer massigen Gestalt sind Bisons erstaunlich schnell und von großer Ausdauer. Wenn ein Bison in die Enge getrieben wird, greift es blitzschnell an – ihrem Gewicht von bis zu 1.000 Kilogramm möchte man dann nicht im Weg stehen. Rangordnungskämpfe der Bullen enden oft sogar tödlich.

Im Tierpark Hagenbeck können sich die Gäste regelmäßig über niedlichen Bison-Nachwuchs freuen.

Nahrung

Wie gefährdet ist das Präriebison??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.