Schnellinfos

63Nordchinesischer Leopard

(lat. Panthera pardus japonensis)
Wissenschaftlicher Name:
Panthera pardus japonensis
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Nordchina
Lebensraum:
Laubwälder
Nahrung:
Säugetiere, Reptilien, Vögel
Größe:
60 - 70 cm
Gewicht:
30 - 90 kg
Tragzeit:
90 - 105 Tage

Bedrohte Sanftpfote

Von allen Leopardenarten ist er am stärksten gefährdet: Der Nordchinesische Leopard lebt in den Laubwäldern Nordchinas, wo er wegen seines wunderschönen Fells gejagt wird.

In freier Wildbahn lauern Norddchinesische Leoparden, durch ihre Fellzeichnung gut getarnt, in der Nähe von Wasserlöchern und Wildwechseln auf einem Baum. Von dort aus greifen sie ihre Beute und töten sie durch einen gezielten Biss in den Nacken oder in die Kehle. Anders als ihre Afrikanischen Verwandten verstecken sie ihren „Vorrat" nicht auf Bäumen, da es in ihrem Lebensraum keine Hyänen und Löwen gibt, die ihnen den Fang streitig machen könnten. Nordchinesische Leoparden legen ihre Beutereste hingegen gern in Felsnischen oder unter umgestürzte Bäume und tarnen sie mit Blättern oder Schnee, denn Greifvogel oder Krähen kommen sonst als Futter-Diebe in Frage.

Das große Gehege im Tierpark Hagenbeck bietet den Nordchinesischen Leoparden viele Versteckmöglichkeiten. Diese geschickten Kletterer und Springer können aus Sicherheitsgründen nicht in einem offenen Freigehege gehalten werden.

Seit vielen Jahren hat der Tierpark Hagenbeck für die Zuchtkoordination in Europa die Führung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) übernommen.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Nordchinesische Leopard??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.