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10 Nasenbär

(lat. Nasua nasua)
Wissenschaftlicher Name:
Nasua nasua
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Fluss- und Waldgebiete
Nahrung:
Pflanzen, Früchte, Insekten, kleine Wirbeltiere, Aas
Größe:
40 - 65 cm
Gewicht:
4,5 - 6 kg
Tragzeit:
74 - 77 Tage

Kleiner Bär, große Nase

Nasenbären sind gesellig lebende Kleinbären aus Südamerika. Scharrend und schnüffelnd verbringen sie die meiste Zeit mit Futtersuche am Boden. Durch „Fiep-Geräusche" halten die Tiere Stimmkontakt zueinander, sobald sie sich aus den Augen verlieren. Zum Schlafen, zur Paarung und Geburt halten sich Nasenbären jedoch lieber in Bäumen auf.

Nasenbären sind außerordentlich geschickte Kletterer und halten mit ihrem fast 70 Zentimeter langen Schwanz das Gleichgewicht. Fast halsbrecherisch wirken ihre Treffen auf den Bäumen des Geheges im Tierpark Hagenbeck. Mithilfe ihres Schwanzes balancieren sie sich gefahrlos in der Höhe aus. Da die Rinde der Bäume rau ist, können die Tiere sich mit ihren Krallen bestens festhalten und fallen nicht hinunter.

 

Nahrung

Wie gefährdet ist der Nasenbär?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.