Schnellinfos

42 Königspinguin

Aptenodytes patagonicus
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Subantarktischer Ozean
Lebensraum:
Subantarktische Inseln
Nahrung:
Fisch, Krill und Tintenfisch
Größe:
80 - 95 cm
Gewicht:
11,5 - 14 kg
Tragzeit:
52 - 57 Tage

Royale Kinderstube nahe dem ewigen Eis

Königspinguine gehören zu den größten Vertretern ihrer Art. Fast einen Meter erreichen ausgewachsene Vögel und werden in der Größe nur von Kaiserpinguinen übertroffen. Wie alle Pinguine können auch die „Royals" nicht fliegen. Ihre Flügel haben sich stattdessen an das Leben im und am Wasser perfekt angepasst und dienen bei Tauchgängen dem Antrieb und der Navigation.

Königspinguine besiedeln die kalten Regionen der Südhalbkugel. Dort leben sie auf den subantarktischen Inseln, an deren Küsten sie sich paaren und in großen Kolonien ihren Nachwuchs aufziehen. Während der Brut und Aufzucht leben die Pinguinpaare monogam.

Königspinguine legen nur ein Ei, das im rund zweiwöchigen Wechsel von Männchen und Weibchen in einer Hautfalte – und nicht in einem Nest – bebrütet wird. Der jeweils andere Partner sucht in der Zwischenzeit das Meer auf, um sich auf Nahrungssuche zu begeben. Mit einer Brutzeit von 55 Tagen dauert die Brut der Königspinguine doppelt so lange wie bei anderen Vogelarten.

Beim Schlupf sind die Küken des Königspinguins nackt. Kurz nach dem Schlüpfen bildet sich die erste Daunenschicht auf der schwarzen Haut. Mit dem Verlassen der elterlichen Brutfalte entsteht eine dicke, braune Daunenschicht – nur so überstehen die Küken den harten Winter. Erst nach zwei Jahren besitzen die Küken endlich das markante, strahlende Federkleid der Erwachsenen.

Im Tierpark Hagenbeck haben die Königspinguine ihr Zuhause im stets angenehm kühlen Eismeer gefunden.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Königspinguin?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.