Schnellinfos

46 Pinselohrschwein

Potamochoerus porcus pictus
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Westafrika
Lebensraum:
Wälder, Savannen und Sümpfe
Nahrung:
Wurzeln, Knollen, Früchte, Insekten, kleine Wirbeltiere und Aas
Größe:
60 - 80 cm
Gewicht:
50 - 100 kg
Tragzeit:
120 - 130 Tage

Schweine mit optischem Highlight

Sie sind die Exoten unter den Schweinen: Keine Art hat eine so auffällige Färbung wie das Pinselohrschwein. Das intensiv rot schimmernde Fell ist mit einem weißen Aalstrich am Rücken verziert, und auch um die Augen und am Rüssel fällt die intensive weiße Fellzeichnung gleich ins Auge. Die namesgebenden Pinsel an den Ohrspitzen runden den Eindruck ab: Hier gibt sich eine wahre Schweine-Diva die Ehre. Bevor sich dieses charakteristische Aussehen durchsetzt, braucht es jedoch Geduld: Die Jungtiere kommen mit den wildschwein-typischen Frischlingsstreifen zur Welt.

Pinselohrschweine sind sehr anpassungsfähig und leben in dichten Wäldern genauso gern wie in Savannen oder in Sümpfen. Nur allzu trocken mögen es die nachtaktiven Allesfresser nicht. Während sich die Familiengruppe, meist bestehend aus zwei bis 15 Tieren, tagsüber in selbstgegrabene Mulden zurückzieht, geht sie in der Dunkelheit auf Nahrungssuche.

Eine Glasscheibe am Pinselohrschwein-Gehege ermöglicht auch den kleinen Park-Gästen einen guten Blick auf die Tiere.

Nahrung

Wie gefährdet ist das Pinselohrschwein??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.