Schnellinfos

25 Rotes Riesenkänguru

(lat. Macropus rufus)
Wissenschaftlicher Name:
Macropus rufus
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Australien
Lebensraum:
Halbwüsten, Steppen, Buschland
Nahrung:
Gräser, Blätter, Rinde
Größe:
0,85 - 1,60 m
Gewicht:
15 - 65 kg
Tragzeit:
1 Monat und 8 Monate im Beutel

Australier mit Sprungkraft

Sie sind eines der wichtigsten Wahrzeichen Australiens: die Riesenkängurus. Die männlichen Beuteltiere messen aufgerichtet bis zu einem Meter sechzig und sind damit richtige Riesen in der Tierwelt. Dank ihrer sehr muskulösen Hinterbeine und des kräftigen Schwanzes können Risenkängurus bis zu sechs Meter weit springen.

Auch die Aufzucht der Jungen ist etwas Besonderes. Gleich nach der Geburt kriecht das noch unfertige, nur rund 2,5 cm große Jungtier in die Beutelöffnung der Mutter hinein und umschließt mit seinem Mund fest die Zitze. Wenn ein kleines Riesenkänguru aus dem Beutel herausschaut, ist es schon mindestens fünf Monate alt.

Die Kängurus leben im Tierpark Hagenbeck zusammen mit Spaltfußgänsen und anderen australischen Entenarten in der im Juni 2011 eröffneten Australien-Anlage.

Übrigens: Welch große Leistung die Sprungweiten des Kängurus für uns Menschen bedeutet, können die Tierpark-Gäste in einer an das Gehege angrenzenden Sprunggrube selbst einmal ausprobieren.

Nahrung

Wie gefährdet ist das rote Riesenkänguru??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.