Schnellinfos

17Rosa Pelikan

(lat. Pelecanus onocrotalus)
Wissenschaftlicher Name:
Pelecanus onocrotalus
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Europa, Asien, Afrika
Lebensraum:
Feuchtgebiete, Sümpfe und Seen
Nahrung:
Fische
Größe:
2,50 m
Gewicht:
7 - 10 kg
Brutzeit:
28 - 31 Tage

Mit "Fangnetz" auf Beutezug

Wie praktisch, wenn der Kescher zum Fische fangen schon „eingebaut" ist. Diesen Vorteil haben die Rosa Pelikane. Ihren Unterschnabelsack setzen Sie bei der Jagd auf Fische wie ein Netz ein und „fischen" die sich sicher fühlenden Beutetiere geschickt aus dem Wasser heraus. Überhaupt lässt sich die Geschicklichkeit und Eleganz der Rosa Pelikane erst im Wasser und in der Luft so richtig bewundern. An Land wirken die Tiere mit dem riesigen Schnabel eher ein bisschen unbeholfen.

Den Sommer verbringen die Pelikane bei Hagenbeck im Außengehege, sobald es kalt wird, zieht es sie jedoch nach drinnen in das geheizte Quartier. Hier sitzen die Pelikane oft dicht an dicht und beginnen, ihre Eier zu legen und auszubrüten und schließlich die Brut aufzuziehen. Wer dann einen Pelikan in einem sehr intensiv rosa Federkleid erblickt, hat wohl ein Männchen entdeckt. Bei ihnen vertieft sich der Farbton während der Brutzeit. Zudem haben die männlichen Tiere einen längeren Schnaber und einen größeren Höcker am Schnabelansatz.

Die Tierpark-Gäste haben übrigens die Möglichkeit Jungvögel und die Brut und Aufzucht aus erster Reihe zu beobachten, denn nur eine Glasscheibe trennt die Tiere von den Gästen. Schon im Januar zeigen sich oft die ersten Jungvögel, die zunächst mit einem dunklen Gefieder zur Welt kommen und erst nach rund drei Jahren eine weiß-rosa Färbung annehmen und ausgefärbt sind.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Rosa Pelikan?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.