Schnellinfos

64 Schnee-Eule

(lat. Nyctea scandiaca)
Wissenschaftlicher Name:
Nyctea scandiaca
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Nördliche Polarregionen
Lebensraum:
Moor- und Heidegebiete, Tundra
Nahrung:
Kleine Säugetiere, insbesondere Lemminge
Größe:
55 - 65 cm
Gewicht:
1,5 - 2,5 kg
Brutzeit:
32 - 34 Tage

Zauberhaft schön

Harry-Potter-Fans aufgepasst: Harrys Schnee-Eule „Hedwig" wird in den Filmen immer von männlichen Schnee-Eulen verkörpert. Denn in unserer „Muggel-Welt" sind nur die männlichen Tiere reinweiß. Da aber in der Welt von Harry Potter ohnehin vieles anders ist als bei uns, gibt es dort vielleicht auch weibliche reinweiße Schnee-Eulen.

Wie bei Greifvögeln üblich, sind die Schnee-Eulen-Weibchen ein wenig größer als die Männchen, ihr Gefieder ist dunkel gesprenkelt. Als Bodenbrüter in der arktischen Tundra sind sie so besser getarnt. Zum Schutz gegen klirrende Kälte bedeckt das dichte Federkleid den ganzen Körper der Schnee-Eule, sogar die Füße – nur SchnabeIspitze und Krallen schauen heraus.
Während die meisten anderen Eulen-Arten nachts jagen, sind Schnee-Eulen tag- und dämmerungsaktiv. Die Art der Jagd ist auch etwas Besonderes: Schnee-Eulen sind so genannte Bodenansitzjäger, das heißt, sie fliegen nur ganz kurze Strecken zur Nahrungssuche.

Nahrung

Wie gefährdet ist die Schnee-Eule??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.