Schnellinfos

37 Südamerikanischer Seebär

Arctocephalus australis
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
felsige Küsten Südamerikas
Nahrung:
Fische
Größe:
1,40 - 1,90 m
Gewicht:
40 - 200 kg
Tragzeit:
11 - 12 Monate

Bestnote im Schwimmen und Klettern

Südamerikanische Seebären sind äußerst gelenkig und agil. Sie sind in der Lage, ihre hinteren Gliedmaßen unter den Körper zu stellen und sich auf den Vorderflossen aufzurichten. Das macht sie zu hervorragenden Kletterern – eine Eigenschaft, die sie in ihrem natürlichen Lebensraum, den felsigen Küstengebieten Südamerikas, gut einsetzen können.

Seebären leben in Gruppen, die von den dominanten Bullen vehement verteidigt werden. Immer wieder greifen junge Bullen die Herde an, um sich mit den unbewachten Weibchen zu paaren. Dabei liefern sich die Angreifer und Verteidiger oft intensive Kämpfe.

Die Jungen von Seebären kommen nach einer Tragzeit von etwa einem Jahr im Frühling und im Frühsommer zur Welt. Um sie vor Gefahren zu schützen, die von älteren und schwereren Tieren ausgehen könnten, suchen die Weibchen in den ersten Wochen gern schützende Verstecke mit ihren Jungen auf.

Seebären sind schnelle und effektive Raubtiere, die die Tiefe ihrer Tauchgänge ihrer Beute anpassen können. Meistens schwimmen sie in einer V-förmigen Bewegung durch Fisch- oder Krillschwärme hindurch, wenden und schwimmen auf dem Weg zur Oberfläche noch einmal durch den Schwarm. Sie fressen Fische, Krill, Muscheln – und machen manchmal sogar vor Pinguinen nicht Halt.
Im Tierpark Hagenbeck leben die Seebären in der großen Anlage des Eismeeres – selbstverständlich in gebührendem Abstand zu unseren Pinguinen.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Südamerikanische Seebär??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.