Schnellinfos

49Weißschwanz-Stachelschwein

(lat. Hystrix indica)
Wissenschaftlicher Name:
Hystrix indica
Klasse:
Nagetiere
Herkunft:
Indien, asiatischer Teil der Türkei
Lebensraum:
gemäßigte Wälder, Tropenwälder und Savannen
Nahrung:
Pflanzenknollen, Wurzeln, Rinde und Früchte
Größe:
60 - 85 cm
Gewicht:
12 - 20 kg
Tragzeit:
95 - 105 Tage

Bis an die Zähne bewaffnet

Das indische Weißschwanz-Stachelschwein blufft nicht nur mit seinem Namen (es zählt zu den Nagetieren), sondern auch mit seiner Körpergröße. Durch das Aufstellen der Stacheln macht es sich doppelt so groß, wenn sich Feinde wie Großkatzen oder Greifvögel nähern. Als weitere Abwehrstrategie nutzt das Stachelschwein ein typisches „Rasseln" mit seinem Schwanz. Hilft auch das nicht, bewegt es sich rückwärts auf den Feind zu und rammt ihm die Stacheln in den Körper.

Seine scharfen Nagezähne beißen am liebsten in Pflanzenknollen, Wurzeln, Baumrinde, Früchte und mitunter Aas. Man findet es in Wäldern, Tropenwäldern, Savannen, auf Ackerflächen, Plantagen, in Gärten und Gebirgen bis 2.400 Metern. Die nachtaktiven Tiere leben in Gruppen und verteidigen ihr Revier gegen Eindringlinge und Artgenossen.

Schauvorführungen Sommer und Winter: 13.30 Uhr
(Aus organisatorischen oder tiergärtnerischen Gründen sind Ausfälle möglich)

Nahrung

Wie gefährdet ist das Weißschwanz-Stachelschwein??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.