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54 Kaiserschnurrbart-Tamarin

(lat. Saguinus imperator subgrisescens)
Wissenschaftlicher Name:
Saguinus imperator subgrisescens
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Regenwald im Amazonasbecken
Nahrung:
Früchte, Insekten, Baumsäfte
Größe:
21 - 25 cm
Gewicht:
300 - 400 g
Tragzeit:
140 - 150 Tage

Wahrhaft kaiserlich!

Rund 20 Zentimeter von der Stirn bis zum Hinterteil – und noch einmal knapp 30 Zentimeter Schwanz: Der Kaiserschnurrbart-Tamarin ist ein wahrer Kletterkünstler, der sich seines langen Schwanzes geschickt bedient. In freier Wildbahn hangelt sich der tagaktive Primat mit flinken Bewegungen und weiten Sprüngen durch das Geäst der Bäume. Der Allesfresser ernährt sich hauptsächlich von Früchten, Insekten und Baumsäften.

Die Krallenaffen werden rund 400 Gramm schwer und haben einen kleinen kompakten Körper. Ihr Fell weist eine graue Färbung auf, durchsetzt mit gelblichen Strähnchen. Ihren Namen verdanken sie ihrem possierlichen „Kaiser-Wilhelm-Bart" – einem langen weißen Schnurrbart, der weit über ihr Gesicht hinausragt und den Kaiser erinnert.

Der Tierpark Hagenbeck beteiligt sich an dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für die Tamarine und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um diese Art zu erhalten.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Kaiserschnurrbart-Tamarin?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.