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72 Wasserschwein

Hydrochoerus hydrochaeris
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Festland mit Feuchtgebieten und Seen
Nahrung:
Gräser, Wasserpflanzen, Wurzeln
Größe:
40 - 50 cm
Gewicht:
35 - 50 kg
Tragzeit:
165 - 170 Tage

Das größte Nagetier der Erde

Das eng mit dem Meerschweinchen verwandte Wasserschwein ist das größte Nagetier der Welt. Seine Lieblingsspeisen sind Wasserpflanzen, Kräuter, Baumrinde und Gras, was ihm von den Guarani-Indianern den Namen „Capybara" - „Herr des Grases" einbrachte.

Das dämmerungsaktive Wasserschwein lebt in Südamerika. Es bevorzugt Sumpfgebiete, Flüsse, Mangroven- und Regenwälder sowie Savannen. Sein Körper ist hervorragend an den Lebensraum Wasser angepasst: Die hoch liegenden Augen und Nasenlöcher befinden sich knapp über der Wasseroberfläche, so bleibt der Körper fast vollständig verborgen. Zwischen seinen Zehen befinden sich Schwimmhäute. Das Nagetier lebt im Schutz einer bis zu 30 Tieren umfassenden Herde. Droht Gefahr, flüchtet es unter Geschrei und gewaltigen Sprüngen in sein Element. Wenn ihm Kaimane, Jaguare und der Mensch nicht zu nahe kommen, beträgt die Lebenserwartung etwa 10 Jahre.

Die Wasserschweine des Tierparks Hagenbeck können sich vollkommen frei im Park bewegen. Insbesondere den Birma-Teich schätzen sie. Dort gehen sie gern schwimmen oder ziehen sich in ihr Gehege zurück, wenn es ihnen im Tierpark zu trubelig wird.

Nahrung

Wie gefährdet ist das Wasserschwein??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.