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54 Weißgesichtsaki

(lat. Pithecia pithecia)
Wissenschaftlicher Name:
Pithecia pithecia
Klasse:
Säugetiere
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Tiefland- und Gebirgswälder des nördlichen Südamerika
Nahrung:
Samen, Früchte, Pflanzenteile und Insekten
Größe:
35 - 45 cm
Gewicht:
1,5 - 2 kg
Tragzeit:
163 - 176 Tage

Scheinbar fliegender Affe

Aufgrund der bis zu zehn Meter weiten Sprünge wird der Weißgesichtsaki von den Ureinwohnern „fliegender Affe" genannt. Die scheuen, tagaktiven Tiere leben in tropischen Regenwäldern. Dort bewohnen sie in kleinen Gruppen die mittleren und unteren Baumregionen.

Die Tiere sind anhand ihrer Färbung gut zu unterscheiden: Das Männchen ist schwarz mit weißem Gesicht. Das Weibchen ist braun, und zwei helle senkrechte Streifen prägen ihr Gesicht. Beide tragen ein zotteliges langes Fell – das ausgiebig durchsucht werden will. Oft widmen sich die Sakis der gegenseitigen Fellpflege. Weißgesichtsakis verständigen sich mit Pfiffen und zwitschernden Rufen.

Im Tierpark Hagenbeck leben die Weißgesichtsakis gemeinsam mit Kaiserschnurrbart-Tamarinen und Graurücken-Trompetervögeln.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Weißgesichtsaki??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.