Schnellinfos

73Weißnackenkranich

(lat. Grus vipio)
Wissenschaftlicher Name:
Grus vipio
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Ostasien
Lebensraum:
Sumpf- und Feuchtgebiete, Seeufer
Nahrung:
Beeren, Fisch, Getreide und während der Jungenaufzucht auch Insekten, Frösche und Mäuse
Größe:
1,20 - 1,40 m
Gewicht:
6 - 7 kg
Brutzeit:
28 - 32 Tage

Duett- und Drehungskünstler

Die weiße Halsoberseite und der Nacken verleihen dem ansonsten grau gefiederten Vogel seinen Namen. Äußerlich unterscheiden sich die Geschlechter nicht, doch beim Paarungstanz sind sie gut zu erkennen: Während des Rufduetts hebt das Männchen seine Flügel und „pumpt", wohingegen das Weibchen seine Flügel geschlossen hält. Sie antwortet dem Ruf des Männchens mit zwei oder drei höher klingenden Lauten.

Wie bei allen Kranicharten ist der Tanz eine typische Verhaltensweise. Dazu zählen hohe Sprünge, verbunden mit Flügelschlagen, Hochwerfen von Grasbüscheln, Drehungen in der Luft und auf dem Boden. Dies ist am häufigsten in den Überwinterungsgebieten zu beobachten. Auf der Reise dorthin bildet der Weißnackenkranich große Scharen – ein Eindruck, der leider täuscht, denn sein Bestand wird auf maximal 5.300 Individuen geschätzt.

Die Weißnackenkraniche leben gemeinsam mit den Vietnam-Sikahirschen und Hirschziegenantilopen in der Asien-Anlage.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Weißnackenkranich??
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.