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16 Grünflügel-Ara

(lat. Ara chloroptera)
Wissenschaftlicher Name:
Ara chloroptera
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Südamerika
Lebensraum:
Regenwälder des nördlichen Südamerikas
Nahrung:
Früchte und Nüsse
Größe:
0,85 – 0,95 m
Gewicht:
0,9 - 1,1 kg
Brutzeit:
ca. 28 Tage

Ein Papagei wie aus dem Bilderbuch

Denkt man an einen Papagei, dann ist es oft der Grünflügel-Ara, der einem zuerst in den Sinn kommt: Mit seinem leuchtend rot-grün-blauem Federkleid, der beeindruckenden Größe von fast einem Meter und der kräftigen Stimme ist er der Inbegriff eines prachtvollen Papageis. Das laute, durchdringende Krächzen des exotischen Vogels mag dem einen oder anderen unangenehm sein – im dichten Regenwald ist diese akustische Verständigung jedoch überlebenswichtig.

Grünflügel-Aras verfügen über einen großen Krummschnabel, mit dem sie nicht nur Früchte und Nüsse knacken, sondern auch vorzüglich klettern können. Diese Papageien-Art verfügt über keinen sogenannten Geschlechtsdimorphismus, das bedeutet/heißt Männchen und Weibchen sind äußerlich nicht zu unterscheiden.

Der Tierpark Hagenbeck züchtet diese seltenen, paradiesischen Vögel sehr erfolgreich und zeigt eine imposante Gruppe in einer der weltweit größten Ara-Volieren mit fast 4.000 Kubikmetern Flugraum. Auf dem Boden des Ara-Hauses lebt eine Gruppe von Wildmeerschweinchen.

Schauvorführung im Sommer: 11.00 Uhr. Aus organisatorischen oder tiergärtnerischen Gründen sind Ausfälle möglich.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Grünflügel-Ara?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.