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45 Chile-Flamingo

(lat. Phoenicopterus chilensis)
Wissenschaftlicher Name:
Phoenicopterus chilensis
Klasse:
Vögel
Herkunft:
Chile
Lebensraum:
Feuchtgebiete, Sümpfe, Uferregionen
Nahrung:
Krebse, Insekten, Algen
Größe:
1,00 m
Gewicht:
2,50 -3,00 kg
Brutzeit:
28 - 35 Tage

Rosafarbene Schlammfischer

Lange Beine mit kräftig rot gefärbten Gelenken, ein zartrosa Federkleid, ein S-förmig gebogener Hals und ein Schnabel mit schwarzer Spitze: Chile-Flamingos sind eine beeindruckende und elegante Erscheinung. Trotz ihres Namens ist ihr Lebensraum keineswegs auf Chile beschränkt. Die bis zu 100 cm großen und erstaunlich widerstandsfähigen Vögel bevölkern weite Teile Südamerikas von Peru über Feuerland bis nach Uruguay. In freier Wildbahn sind sie oft großen Temperaturschwankungen ausgesetzt – nicht selten fällt das Thermometer in den Brutgebieten der Hochanden unter -20°C.

Chilenische Flamingos ernähren sich von kleinen Krebsen, Insekten, Mollusken und Algen, die sie mithilfe ihres spezialisierten Schnabels aus dem Wasser filtern.

Die Chile-Flamingos leben im Tierpark Hagenbeck auf dem Großen Vogelteich. Dort schlüpfen jährlich im Juni/Juli Jungvögel mit einem grauen Daunenkleid. Die endgültige Färbung erwachsener Vögel ist nach rund drei Jahren erreicht. Den Großen Vogelteich bewohnen neben den Chile-Flamingos die Cuba-Flamingos und verschiedene europäische Entenarten.

Nahrung

Wie gefährdet ist der Chile-Flamingo?
Nach IUCN (Rote Liste bedrohter Tierarten)

  • Ungefährdet Gefährdet Ausgestorben

Was ist die Rote Liste der IUCN?

Die Rote Liste ist ein Indikator für den Zustand der Biodiversität unseres Planeten und gibt heute Auskunft über den internationalen Gefährdungsstatus von über 80.000 Tier- und Pflanzenarten. Um den anhaltenden Abwärtstrend in der Artenvielfalt stoppen zu können, sind diese Informationen von großer Wichtigkeit. Herausgegeben wird die Rote Liste in regelmäßigen Abständen von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Für die Erstellung Roter Listen werten die Expertengruppen der IUCN auf strengen wissenschaftlichen Grundlagen basierend alle relevanten und zugänglichen Daten aus, sodass die Darstellung von einzelnen Arten in Gefährdungskategorien die komprimierteste Form der umfangreichen naturwissenschaftlichen Analyse darstellt.